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Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

Monograph

Identifikator:
1027468136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-158313
Document type:
Monograph
Author:
Fuerth, Maria http://d-nb.info/gnd/1055373365
Title:
Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Hubert
Year of publication:
1920
Scope:
VI, 30 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
  • Title page
  • Contents

Full text

26 
z.B. „whatever be the soil. climate or extent of territorry in this 
particular situation“. Noch viel deutlicher tritt diese Betrachtunes- 
weise später bei Ricardo und John Stuart Mill hervor. 
Europa war von der klassischen Schule beherrscht. Nur in 
Amerika herrschte eine freiere Luft, und hier war es auch, wie 
List selbst erzählt, „wo er sich von aller Ueberlieferung frei machte 
und den Grundstein zu seinen neuen Ideen legte“, „Als hierauf. 
so erzählt List”), . mein Geschick mich nach Nordamerika führte. 
ließ ich alle Bücher zurück. Sie hätten mich nur irreleiten können. 
Das beste Werk, das man in diesem neuen Lande über politische 
Oekonomie lesen kann, ist das Leben. Erst hier ist mir die 
stufenweise Entwicklung der Volksökonomie klar geworden.“ 
Die Theorie, die uns List als Frucht seines amerikanischen 
Aufenthaltes geschenkt hat und die er die Theorie der produk- 
tiven Kräfte nannte, ist eine Theorie der Entwicklung, des 
produktiven Fortschritts. 
; Das System der Klassiker, aus dem List gelernt hat, ist 
entwicklungslos. Wollte List seine Ideen aufbauen, so mußte 
er sich eine neue Methode schaffen, wollte er nicht von Anfang 
in die Irre gehen. Mit dem ganzen Enthusiasmus des Mannes, 
der auf Neuland gestoßen, bekämpfte er die Schule, um seinen 
[deen zum Siege zu verhelfen. Dieser Kampf, der mit ungleichen 
Waffen geführt wurde — hier kämpfte eine noch systemlose 
Wissenschaft mit einer Wissenschaft, die ein bis ins Kleinste aus- 
gehildetes System besaß —, ist nicht immer gerecht und richtig, 
weil das System der klassischen Schule List nicht befriedigen 
konnte, übersah er vollständig, daß diese Methode der National- 
ökonomie eine ebenso große: Daseinsherechtigung hatte wie die 
seine. Auf die einzelnen Phasen der Polemik einzugehen, halten 
wir für überflüssig, da dies schon in der Literatur über List in 
ausreichender Weise geschehen ist. Diese Polemik gegen Adam 
Smith hat List bei weitem mehr geschadet, als sie ihm nützte 
Sie hat die meisten Nationalökonomen gegen List eingenommen. 
Ihre Schuld ist es wohl, daß Lists theoretische Bedeutung so 
wenig geschätzt, sie im Gegenteil fast daraufhin gering geschätzt 
worden ist. 
Der Zweig der Nationalökonomie, der List am Herzen lag, 
ist bis heute systemlos. Die Methode, mit der List arbeitete, war 
in keiner Weise damals ausgebildet. Was Wunder, daß seine 
Begriffe, die er in dem Kampf gegen die Klassiker führte, oft ver- 
worren und unklar sind, daß sie, wie Sombart sagt „wie uner- 
löste Seelen im Hades schweben“. Diese Polemik gegen die 
Schule und die damit verbundene unklare Terminologie, das sind die 
großen Schwächen der Listschen Theorie. Doch diese Fehler 
sind nach unserer Ansicht nicht allzu schwer, im Vergleich zu 
der großen positiven Leistung, die wir List verdanken. Lists 
großes Verdienst ist nicht, wie manche Parteipolitiker glauben, 
. 
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Die Theorie Der Produktiven Kräfte in Lists “Nationalem System Der Politischen Ökonomie”. Hubert, 1920.
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