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Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

Monograph

Identifikator:
1027468136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-158313
Document type:
Monograph
Author:
Fuerth, Maria http://d-nb.info/gnd/1055373365
Title:
Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Hubert
Year of publication:
1920
Scope:
VI, 30 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
  • Title page
  • Contents

Full text

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ar die Schwierigkeit gelöst zu haben, die darin besteht, daß ein 
Augenblickszustand maßgebend sein muß für die Bewertung eines 
Entwicklungsprozesses, Wir lehnen die Dühringsche Lösung 
lieses Problems ab. Entweder muß die Zeitspanne begrenzt 
werden; dann haben wir die statische Lösung, die Wertbestimmung 
ainer Kraft auf Grund der Bestimmung eines Zustandes, oder wir 
iassen die Zeitspanne unbegrenzt, dann aber müßte uns die Dyna- 
mik selbst, einen objektiven Wertmaßstab (statischen Preis) 
zur Bewertung einer produktiven Kraft, unabhängig von dem Zu- 
stand geben. Daß es einen solchen in der Dynamik gibt, können 
wir nicht annehmen. Die Dynamik muß mit dem Begriff der 
Chance rechnen. Die einzelnen Faktoren innerhalb des Kreis- 
taufes des wirtschaftlichen Geschehens dürfen nicht wie in der 
Statik als beharrende, sondern als sich dauernd verändernde 
Größen gedacht werden. Eine Theorie des objektiven Verkehrs- 
wertes (statischer Preis), die mit dem Begriff ber Chance rechnen 
muß, die nicht alle Varianten innerhalb des Kreislaufes der Wirt- 
schaft ausscheiden darf, ist unhaltbar. In der Dynamik wird der 
Wert (statischer Preis) als yon Augenblick zu Augenblick diver- 
zierend gedacht werden müssen. Eine Theorie des objektiven 
Wertes (stat. Preis) kann daher unserer Auffassung nach in der 
Dynamik nicht entstehen. 
Die reine Statik, die eine im lahilen Gleichgewicht ruhende, 
als unveränderlich gedachte Wirtschaftsgesellschaft annimmt, scheint 
ıns zur Lösung dieses Problems nicht geeignet; wohl aber die 
vergleichende Statik, die gleichsam eine Brücke schlägt zwischen 
‚einer Statik und Dynamik. 
Die vergleichende Statik geht von einer Wirtschaftsgesell- 
schaft aus, die an Volkszahl und Kooperationsstaffel wächst, also 
im Gegensatz zu der reinen Statik dem Gesetze der Entwicklung 
unterliegt. Doch nimmt sie an, daß keinerlei störende Einflüsse 
'nnerhalb des Kreislaufes: der Wirtschaft sich bemerkbar machen. 
In einer so organisierten Wirtschaftsgesellschaft wird man bei der 
Bewertung der Wirkungen einer produktiven Kraft auch auf den 
Wert des produktiven Vorganges schließen dürfen. Das Ergebnis 
siner solchen Schätzung ist nach unserer Auffassung dem Er- 
zehnis der reinen Statik vorzuziehen, weil die vergleichende 
Statik das Gesetz der Entwicklung nicht ausscheidet. 
Die Schätzung einer produktiven Kraft auf Grund ihrer Er- 
gebnisse wird auch in der vergleichenden Statik nur angenähert 
sein dem wahren Verlauf des produktiven Vorganges in der Dyna- 
mik. Doch wird man immerhin auf Grund einer solchen Schätzung 
Schlüsse ziehen können auf die Tendenz des zu erwartenden 
Verlaufes der produktiven Kraft. Die Messung der Ergebnisse 
der produktiven Kraft kann in der vergleichenden Statik inner- 
halb einzelner Perioden vorgenommen werden, innerhalb deren 
die Wirtschaftsgesellschaft an Volkszahl und Kooperationsstaffel 
wachsen soll. Das Gesetz des produktiven Fortschritts wird in 
der vergleichenden Statik nicht ausgeschieden: das Ergebnis der
	        

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Die Theorie Der Produktiven Kräfte in Lists “Nationalem System Der Politischen Ökonomie”. Hubert, 1920.
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