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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

276 
Die Gerechtigkeit des Heilmittels. 
Buch VII. 
sich ihre großen Güter herauszuschneiden. Durch die Nacht, rnit der 
das Große das Kleine anzieht, zerquetschten diese großen Güter schließ 
lich — trotz zeitweiliger Gnadenfristen, die durch gesetzliche Beschrän 
kungen und wiederholte Teilungen geboten wurden — alle die schwachen 
Besitzer; ihre kleinen Erbstellen wurden zu den Latifundien der enorm 
Reichen geschlagen, und sie selbst wurden entweder geradezu Sklaven 
oder pachtzahlende Bauern, oder nach den neu eroberten ausländischen 
Provinzen getrieben, wo den Veteranen der Legionen Land zur Ver 
fügung stand, wenn sie nicht vorzogen, zur Hauptstadt zu ziehen und die 
Reihen der Proletarier anzuschwellen, die nichts als ihre Stimme zu 
verkaufen hatten 
Der Läsarismus, bald in ungezügelten Despotismus von orien 
talischem Typus verfallend, war die unvermeidliche politische Folge, 
und das Kaiserreich wurde, selbst als es die Welt umfaßte, in Wahrheit 
zur Nußschale, die vor dem Zusammenbruch nur durch das gesundere 
Leben an den Grenzen bewahrt wurde, wo das Land unter militärischen 
Ansiedlern verteilt war oder das ursprüngliche herkommen sich länger 
erhalten hatte. Aber die Latifundien, welche die Kraft Italiens auf 
gezehrt hatten, fraßen beständig weiter um sich und zerschnitten die 
Oberfläche Siziliens, Afrikas, Spaniens und Galliens in große, von 
Sklaven oder Pächtern bebaute Güter. Die aus persönlicher Unab 
hängigkeit geborenen herben Tugenden starben aus, Raubwirtschaft 
erschöpfte den Boden und wilde Tiere nahmen die Stelle der Menschen 
ein, bis endlich die in der Gleichheit gekräftigten Barbaren einbrachen, 
Rom zugrunde ging, und von einer einst so stolzen Zivilisation nichts als 
Ruinen übrig blieb. 
So ereignete sich jene wunderbare Begebenheit, welche zur Zeit der 
römischen Größe ebenso unmöglich erschienen wäre, als es uns heute 
erscheint, daß die Lomanches oder Flatheads die vereinigten Staaten 
erobern, oder die Lappländer Europa verwüsten sollten. Die Grund 
ursache ist in den Grundbesitzverhältnissen zu suchen. Auf der einen 
Seite brachte die Verweigerung gemeinschaftlichen Rechts auf den 
Grund und Boden den verfall hervor, auf der anderen gab die Gleichheit 
Kraft. 
„Die Freiheit", sagt de Laveleye („Das ursprüngliche Eigen 
tum", Seite N6) „die Freiheit, und als Konsequenz davon der Besitz 
eines Anteils am gemeinschaftlichen Eigentum, auf welchen das Haupt 
jeder Familie im Stamme das gleiche Recht hatte, waren in dem deutschen 
Dorfe wesentliche Rechte. Dies System absoluter Gleichheit prägte 
dem einzelnen einen bestimmten Eharakter auf, welcher es erklärt, 
daß kleine Banden von Barbaren sich zu Herren des römischen Reiches 
machten, trotz dessen geschulter Verwaltung, dessen vollkommener 
Zentralisation und dessen Zivilgesetzes, welches sich den Namen der 
geschriebenen Vernunft erhalten hat." 
Andererseits war das Herz dieses großen Reiches angefressen.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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