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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

328 
Die Wirkungen des Heilmittels. 
Buch IX. 
nicht bloß für persönliches Eigentum und für Verbesserungen Steuern 
zahlen, denen die Besitzer von unbenutztem Lande entgehen, sondern 
ihr Grund und Boden ist auch gewöhnlich höher besteuert als Land in 
spekulativem Besitz, einfach weil es angebaut ist. Ferner fallen alle 
Verbrauchssteuern und besonders diejenigen, die, wie unsere Schutz 
zölle, behufs Erhöhung der Warenpreise ausgelegt sind, ohne Linderung 
auf den Landmann. Denn in einem Lande, wie die Vereinigten Staaten, 
das Ackerbauprodukte ausführt, kann der Landmann nicht beschützt 
werden, wer auch gewinnt, er muß verlieren. Vor einigen Jahren ver 
öffentlichte die Freihandelsliga von New X}oxi eine Tabelle, welche die 
auf verschiedene notwendige Artikel gelegten Zölle veranschaulichte 
und etwa besagte, daß der Landmann am Morgen aufsteht und seine 
mit 40 Prozent besteuerten bsosen, sowie seine mit 30 Prozent besteuerten 
Stiefel anzieht, ein Licht mit einem mit 200 Prozent besteuerten Zünd 
hölzchen anzündet und so weiter, bis er, getötet durch die Besteuerung, 
mit einem mit 45 Prozent besteuerten Seile ins Grab hinabgelassen 
wird. Dies ist nur ein drastisches Beispiel der Art und weise, wie solche 
Steuern schließlich wirken. Der Landmann würde durch die Einführung 
einer einzigen Steuer auf den wert des Grund und Bodens an Stelle 
all dieser Steuern bedeutend gewinnen, denn die Besteuerung der 
Landwerte würde mit der größten Wucht nicht aus die landwirtschaft 
lichen Distrikte fallen, wo der wert des Bodens verhältnismäßig gering 
ist, sondern auf die Städte, wo er hoch ist, wohingegen die Steuern auf 
persönliches Eigentum und auf Verbesserungen gerade so schwer auf das 
flache Land wie auf die Stadt fallen. Und in schwach bevölkerten Gegen 
den würden kaum irgendwelche Steuern vom Landmann zu zahlen sein. 
Denn da die Steuern vom wert des bloßen Landes erhoben würden, 
so fielen sie auf unangebautes Land ebenso schwer wie auf bebautes. 
Das verbesserte und bebaute Gut mit seinen Gebäuden, Zäunen, Obst 
gärten, Ernten und seinem Vichstand könnte Morgen für Morgen nicht 
höher besteuert werden als das unbenutzte Land gleicher Oualität. Die 
Folge wäre, daß der Spekulationswert niedergehalten wird und be 
baute und verbesserte Güter keine Steuern zu zahlen haben würden, 
bis das Land umher angebaut wäre. In der Tat würde, so paradox 
es ihnen zuerst scheinen mag, die Wirkung einer einzigen Grundsteuer 
die sein, die härter arbeitenden Landleute von aller Besteuerung zu 
befreien. 
Indes der große Gewinn des arbeitenden Landmannes wird erst 
ersichtlich, wenn die Wirkung aus die Verteilung der Bevölkerung er 
wogen wird. Die Beseitigung der Spekulationspreise des Grund und 
Bodens würde daraus hinwirken, die Bevölkerung, wo sie zu dicht ist, 
zu zerstreuen und wo sie zu dünn ist, zu konzentrieren; an Stelle von 
Mietskasernen gartenumgebene bsäuser zu setzen und landwirtschaftliche 
Distrikte vollständig anzubauen, ehe Leute, die Grund und Boden be 
arbeiten wollen, in die Ferne getrieben werden. Die Bewohner der
	        

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Selling Latin America. Small, Maynard & Company Publishers, 1915.
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