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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. V. 
Die wahren Funktionen des Kapitals. 
75 
von Kapital verhindern. Sie sind es, nicht der Kapitalmangel, welche 
tatsächlich die Schranke bilden. Dem Bewohner des Feuerlandes eine 
Kreissäge, dem Beduinen eine Lokomotive oder dem Indianerweibe 
eine Nähmaschine zu geben, würde die Ergiebigkeit ihrer Arbeit nicht 
vermehren. Auch erscheint es überhaupt unmöglich, durch irgendetwas 
ihr Kapital zu vermehren; denn alle Güter, die über den bei ihnen her 
kömmlichen Kapitalaufwand hinausgehen, würde man konsumieren 
oder verderben lassen. Nicht der Mangel an Saatkorn und Werkzeugen 
hält die Apachen und die Sioux ab, den Boden zu bebauen, wenn man 
sie mit Saatkorn und Werkzeugen versorgte, so würden sie diese nicht 
produktiv verwenden, falls man sie nicht gleichzeitig am Umherstreifen 
hinderte und die Bebauung des Bodens lehrte, wenn ihnen in ihrer 
gegenwärtigen Lage das ganze Kapital einer Stadt wie London gegeben 
würde, so hörte es einfach auf Kapital zu sein, denn sie würden nur den 
unendlich kleinen Teil, der für die Jagd verwendbar wäre, produktiv 
verwenden und auch diesen erst nachdem der ganze eßbare Teil der über 
sie ausgeschütteten Vorräte verzehrt worden wäre. Trotzdem wissen 
sie sich solches Kapital, wie sie es brauchen, zu verschaffen, und in einigen 
Gestalten selbst mit den größten Schwierigkeiten. Diese wilden Stämme 
jagen und kämpfen mit den besten Waffen, welche amerikanische und 
englische Fabriken erzeugen und halten mit den neuesten Verbesserungen 
Schritt. Erft nachdem sie zivilisiert sind, werden sie wert auf das andere 
Kapital legen, das der zivilisierte Zustand erfordert, und erst dann wird 
dasselbe ihnen von Nutzen sein. 
Unter der Regierung Georgs IV. nahmen einige heimkehrende 
Missionäre einen neuseeländischen Häuptling, namens Hongi mit nach 
England. Seine edle Erscheinung und schöne Tätowierung zogen viel 
Aufmerksamkeit auf sich, und als er zu seinem Volke zurückkehrte, wurde 
er vom Monarchen und einigen der religiösen Gesellschaften mit einem 
beträchtlichen Vorrat von Werkzeugen, Ackerbaugeräten und Saaten 
beschenkt. Der dankbare Neuseeländer verwendete dies Kapital zwar zur 
Produktion von Nahrungsmitteln, aber in einer weise, wie es sich 
seine englischen Gönner wohl kaum träumen ließen. Auf der Rückreise 
tauschte er in S'tzdne'tz alles gegen Waffen und Munition um, mit welchen 
er, zu Hause angekommen, einen anderen Stamm mit Krieg überzog 
und zwar mit solchem Erfolge, daß auf dem ersten Schlachtfelde drei 
hundert seiner Gefangenen gebraten und gefressen wurden, nachdem 
Hongi das Hauptmahl damit eingeleitet hatte, daß er seinem tödlich 
verwundeten Gegner, dem feindlichen Häuptlinge, die Augen aus- 
stach, sie verschluckte und sein warmes Blut trank*). Jetzt aber, wo ihre 
vormals beständigen Kriege aufgehört, und die Überbleibsel der Maoris 
viele europäische Gewohnheiten angenommen haben, gibt es nicht 
*) New-Zealand and its Inhabitants. Rev. Richard Taylor, London 1855, 
Kap. XXI.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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