Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

i66 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
So erfahren wir es ewiglich von neuem, daß unser Können nicht 
Schritt hält mit unserem Wollen; der Erfolg bleibt hinter unserem 
ursprünglichen Streben zurück. Dieses Hinken des Erfolges tritt schon 
im einzelnen nur zu oft ein; unfehlbar jedoch, wenn wir ins Ganze 
rechnen. Da ergibt sich dann, daß nicht unserem Wollen, aber unserem 
Können starre Grenzen gezogen sind. Gegen diese Grenzen rennt 
unser Handeln überallhin an. Wer sie im voraus in acht behält, 
mildert wohl den Anprall; aber daß solche Grenzen da sind, bleibt 
als Erfahrung niemand erspart. 
Hierin beruht nun so ein letzter Tatbestand, um dessen willen 
sich seitliche Zusammenhänge im Handeln knüpfen. Unser Wollen 
unbegrenzt, unser Können begrenzt, das reimt sich nur zu der bitteren 
Einsicht zusammen, daß sich nie ein Streben erfüllen läßt, 
ohne dem Erfolge anderer Streben in irgendeiner Weise 
Abbruch zu tun. Denn alle Erfüllung nagt an der Erfüllbarkeit 
des Unerfüllten. So waltet das eine, das Grundverhältnis der Not. 
Es mutet wie ein Segen an, den Fluch ausgleichend, der mit 
der Not auf dem Handeln lastet, wenn es uns allezeit freisteht, durch 
vereintes Streben Erfolge zu erreichen, die dem einzelnen Streben 
versagt blieben. Auch dahinter birgt sich nun ein letzter Tatbestand, 
der ganz unmittelbar dem seitlichen Zusammenhang im Handeln 
unterliegt. Mit der Art und Weise, wie sich das einzelne Streben 
in der Wucht seiner Erfüllung zu steigern weiß, kraft 
des Daseins einer Mehrheit von Handelnden, damit bringt 
sich das Walten des anderen der beiden Grundverhältnisse zum Aus 
druck, jenes der Macht. Mögen Sie nicht übersehen, daß ich hier 
genau so wenig eine „Definition der Macht“ liefern will, wie dort eine 
„Definition der Not“. Diese Ausdrücke bedeuten nicht einmal die 
Namen, sie dienen mir als bloße Stichworte jener Grundver- 
hältnisse; sie sollen einfach die Gedanken auf jene letzten Tatbestände 
lenken, die ich flüchtig geschildert habe. Das sind aber so lapidare 
Gemeinplätze, daß man unwillkürlich nach einem markigen Ausdruck 
hascht. 
Not und Macht, im Bilde gesprochen, stellen die beiden Brenn 
punkte vor, von denen alle seitlichen Zusammenhänge im Handeln 
ausstrahlen. Wie sich das früher berührte Auseinander der Hand 
lungen aus den strebigen Zusammenhängen spinnt, so das Wegen 
einander aus den notbedungenen, das Miteinander aus den 
machtbedingenden. Ein Dreierlei der Zusammenhänge, von denen 
das lebendige Flechtwerk des Alltags in dichter und unendlich mannig 
faltiger Verschlingung gewoben wird.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Index

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Index

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Law of Friendly Societies, and Industrial and Provident Societies, with the Acts, Observations Thereon, Forms of Rules Etc., Reports of Leading Cases at Length, and a Copious Index. Shaw and Sons, 1881.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.