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Wirtschaftspolitische Tagesfragen

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftspolitische Tagesfragen

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

171 
standen mit der Entwicklung einer Lohnarbeiterschaft und einer 
Kapitalistenklasse. Die Verteilung der Produktivkräfte 
der Gesellschaft hat schließlich den Boden geschaffen für 
die Akkumulation des Kapitals in den Händen der Zwischen 
händler, Verleger und Besitzer der Manufakturen, die den aus 
den Hausarbeitern herausgepreßten Mehrwert zur Vermehrung 
des Grundkapitals gebrauchten. So führte die Akkumulation des 
Kapitals in den Händen der Zwischenhändler usw. zur Aus 
dehnung der Produktion von Produktionsmitteln und zur rela 
tiven Verminderung der Produktion von Konsumtionsmitteln. 
HI. 
Die Entwicklung des Tausches und die Entstehung eines 
nationalen Marktes fördert die weitere Entwicklung der Industrie 
sowie das Wachstum der Städte und erhöht die Aufnahmefähig 
keit des Territoriums für den Bevölkerungszuwachs. Zur Zeit 
des Handwerks konnte die ländliche Bevölkerung nicht nach der 
Stadt auswandern, weil die städtischen Handwerker die Bedürf 
nisse der Einwohner der Stadt und der umliegenden Dörfer nach 
Gewerbeerzeugnissen schon befriedigten. So ermöglicht die Ent 
wicklung der Industrie eine stärkere Bevölkerungsvermehrung. 
Die Zunahme der industriellen Bevölkerung schafft ihrerseits 
einen Markt für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Es findet 
ein Austausch zwischen landwirtschaftlichen und Gewerbeer 
zeugnissen statt; es steigt die Nachfrage nach• Bodenprodukten, 
und es bildet sich eine kapitalistische Rente heraus. Um mehr 
Produkte zu erhalten, geht man zur intensiveren landwirtschaft 
lichen Kultur über. Zuerst geschah das in England, wo die 
Grundbesitzer als erste große Warenproduzenten eine intensivere 
Wirtschaft einführten. Gleichzeitig beginnt die Expropriation des 
bäuerlichen Bodens, weil die Ausdehnung der Produktion von 
landwirtschaftlichen Erzeugnissen für den Markt jetzt vorteil 
haft ist. Das Bauernlegen gibt nun der kapitalistischen Produk 
tion einen starken Anstoß, indem es ihr die Armee der Proletarier 
verschafft.
	        

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Die Schweiz. Druck und Verlag von Schultheß & Co., 1914.
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