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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

86 
den von Gegenseitigkeitsanstalten, wie von Aktiengesellschaften. 
Überdies sind im gesamten privaten Versicherungswesen vom 
nominellen Aktienkapital nur geringe Prozentsätze bar ein 
gezahlt, so daß das arbeitende Aktienkapital außerordentlich 
geringfügig ist, im Vergleich zu den enormen Einnahmen und 
Ausgaben der Gesellschaften und den von ihnen verwalteten 
Vermögensbeständen. Aktionärinteressen kommen bei den 
Gegenseitigkeitsgesellschaften mithin überhaupt nicht in Be 
tracht, bei den Aktiengesellschaften treten sie weit hinter die 
Interessen der Versicherten zurück. Die nachteiligen Folgen 
der Kapitalanlagevorschrift fallen somit den vielen Hundert 
tausenden von Versicherten privater Gesellschaften zur Last. 
Sie sind es, die den Schaden zu tragen haben. Durch 
die Kapitalanlagevorschrift werden die breiten Schichten jener 
Personen finanziell schwer geschädigt werden, die sich als die 
fürsorgendsten, die wirtschaftlich wertvollsten Elemente er 
wiesen haben. Ihre Fürsorge, die staatlicherseits eine Belohnung 
verdient hätte, weil sie mit dazu beiträgt, den Staat vor wirt 
schaftlichen Katastrophen zu bewahren, die Steuerkraft der 
Staatsangehörigen auf gleicher Stufe zu erhalten oder gar zu 
verstärken, wird einer Extrasteuer, einer besonderen Abgabe 
unterworfen. 
Nun lehrt die Statistik weiter, daß in der gesamten Privat 
versicherung und insbesondere in der Lebensversicherung, für 
die die Anlagevorschrift ja die verhängnisvollsten Konsequenzen 
zeitigen müßte, die große Masse der Versicherten durchaus 
nicht, wie man vielleicht auf den ersten Blick zu glauben geneigt 
ist, den wirtschaftlich gut situierten Bevölkerungskreisen an 
gehört, sondern daß die Mehrheit der Versicherten Angehörige 
der unteren und mittleren Schichten des Volkes ist. Der 
kleine Mamn, der Vertreter des Mittelstandes, sie werden von 
der Kapitalanlagevorschrift getroffen. Jene Maßnahme ist somit 
nicht nur eine Sonderbesteuerung der fürsorglicheren Elemente 
des Volkes, sondern gleichzeitig eine Extrabelastung der wirt 
schaftlich schwächeren Bevölkerungsschichten. Dadurch stellt sich 
jene Maßregel in denkbar schärfsten Gegensatz zu vielen Ver 
sprechungen der Regierung, dem von allen Seiten bedrohten
	        

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The Law of Friendly Societies, and Industrial and Provident Societies, with the Acts, Observations Thereon, Forms of Rules Etc., Reports of Leading Cases at Length, and a Copious Index. Shaw and Sons, 1881.
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