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Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

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Bibliographic data

Full text: Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

Monograph

Identifikator:
1027928145
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-159926
Document type:
Monograph
Author:
Cunningham, William http://d-nb.info/gnd/128907487
Title:
The Industrial Revolution
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
The University Press
Year of publication:
1922
Scope:
xxii S., S. 404-886
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

318 
,Die Herrschaft des Wortes 11 , 
sofort springt ihr die isolierende zu Hilfe. So wird auch das 
Flechtwerk des Menschheitslebens nicht schlechthin zum Gedankenbild. 
Die Zustände werden nicht bloß begrifflich vereinfacht, in der Ablösung 
vom Zeitenlauf; sie werden in sich geteilt. Im Widerspruche zu dem 
Einen Gewebe der Erlebnisse, dem auch die theoretische Umformung 
des „Menschheitslebens“ als das Eine und Ungeteilte nacheifert, geht 
da eine Abspaltung vor sich. Man zappelt mehrere kleine Schritte, 
um sich den unbequemen einen zu ersparen, der hier allein am Platze 
wäre. Denn es handelt sich offenkundig um keine Auslese, nach der 
die Forschung selber hingedrängt würde, durch einen von Haus 
aus und zwingend hinzutretenden Gesichtspunkt Der Gesichtspunkt 
tritt nur der Bequemlichkeit wegen hinzu und bewirkt dann jene rein 
gedankliche Auslösung, die nur der Lehrzweck rechtfertigen kann. Es 
kommt dadurch zu scheinbaren Einheiten der Erkenntnis, die eben nur 
Einheiten der lehrhaften Übermittlung von Wissen sind. Sie werden 
nicht minder zu „Gebieten“ umgedacht. Aber weder ahnt man, daß 
hier nur der Gesichtspunkt dahintersteckt; noch weniger, daß es hier 
in ganz anderer Weise der Fall ist als bei anderen „Gebieten“, die 
man im friedlichen Nebeneinander wähnt. Ein „Gebiet“ wie das 
„Wirtschaftsleben“ hat nicht im entferntesten die Würde des „Rechts 
lebens“, des „Sittenlebens“, des „Kunstlebens“ der Menschheit; oder 
sonst einer dieser intimeren „Welten“, die wir aus dem gültigen Grunde 
vor uns sehen, weil da buchstäblich mit ganz anderen Augen in die 
Welt des Handelns geschaut wird. Hier dagegen dreht es sich um 
„Gebiete“, die ausgesprochen nur Kinder unserer Denkfaulheit 
sind. Sie antworten einer Trennung im Gesichtspunkte, die überhaupt 
nur dem oberflächlichsten Blicke möglich wird; ich habe im voraus 
die Wendung „aus der didaktischen Vogelschau“ gebraucht. 
Im ganzen wird hier schon klar, daß die schildernde Wissenschaft 
nicht als Wissenschaft vom Menschheitsleben in der Larve der „Syste 
matik“ stecken konnte, nicht in solcher einfach, sondern in jener 
zweifach geschundenen Gestalt. Und tatsächlich in diesem mehr als 
reduzierten Aussehen befand sich die Nationalökonomie, als sie 
„klassisch“ war. Auf diesem dürren Ästlein einer gedoppelten Reduktion 
saßen die Leute und offenbarten die „ewigen“ und „ehernen Gesetze“, 
die „der Nachwelt nichts mehr zu tun übrig lassen“. Es ist auch 
sofort klar, weshalb es eine „Wissenschaft vom Wirtschaftlichen“ 
war, als Station der schildernden Wissenschaft auf dem Leidenswege 
zu sich selber. Wenn der Alltag zum wissenschaftlichen Bewußtsein 
aufwachen sollte, dann war es der Gesichtspunkt der Not, der nottat.
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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