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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

O2 +— 
für jeden Rücklieferer eines Heftes, der noch einen Saldo hat; dieser Saldo 
wird auf dem Konto vorgetragen, und man kann für diesen Betrag, wiederum 
zegen Hypothekenbestellung, neue Kreditrechnungshefte erhalten‘ (S, 17). 
Solvay ist nicht Anhänger eines ausgesprochenen Kollektivismus oder 
gar Kommunist; er huldigt vielmehr der Anschauung des „Produkti- 
vismus, der darin besteht, die soziale Produktivität durch eine sehr 
verschiedene Mittel umfassende Gesamtordnung auf ihr Maximum zu bringen‘‘ 
(Gide - Rist, S. 359). Auch Solvays Vorschlag bedeutet keineswegs 
eine Aufhebung der Geldzahlungen; die Auffassung Schumpeters, 
der „keinen Wesensunterschied zwischen dem bestehenden Währungsgeld 
und Solvays Buchgeld‘“ sieht (Sozialprodukt, S. 636), ist durchaus 
zutreffend. 
Schließlich reiht sich den drei letztgenannten Plänen neuestens noch 
Justus Rechts Vorschlag der Umwandlung des Geldes in ein staat- 
liches „‚Kontogut‘“ an. 
Auch die Bedeutung dieser Vorschläge liegt nicht darin, daß 
sie das Geld in seiner Zahlungsmittelfunktion aufheben, sondern 
daß das Zahlungswesen zentralisiert wird; daß diese die höchste 
Blüte der Verkehrswirtschaft darstellende Einrichtung einen mehr 
and mehr verwaltungswirtschaftlichen Charakter an- 
nimmt. 
Bei Engels verdeckt die Buchführung nur noch die Naturalwirt- 
schaft, Bellamys Kreditkarte „entspricht dem Anteil der Inhaber an 
der jährlichen Produktion des Landes‘, und Solvays Buchungen sollen 
bewirken, ‚daß man stets mit einer genügenden Genauigkeit die Gesamtsumme 
der Ausgaben und Einnahmen eines Jeden erkennt‘, Mit voller Schärfe tritt 
lieser verwaltungswirtschaftliche Gesichtspunkt hervor, wenn Neurath 
„uneinlösliches Girogeld im Kriegsfalle‘“ verlangt: „Es erscheint 
erwägenswert, alle Guthaben bei Banken, Sparkassen und verwandten In- 
stituten im Kriegsfalle für uneinlösliche Giroguthaben zu erklären, über die 
nur mit Schecks ‚zur Verrechnung‘ verfügt werden könnte ... Zahlungen 
könnten ungehindert geleistet werden, zumal dann, wenn das Girogeld 
zum Kurantgeld erhoben würde, Man zahlt dann dem Hausherrn 
den Zins, dem Fleischer das Fleisch, dem Angestellten das Gehalt in Girogeld. 
Nur eine verhältnismäßig geringe Menge Scheidegeld müßte für den Detail- 
verkauf im Umlauf bleiben. Muß jemand an einen anderen Zahlung leisten, 
der kein Konto besitzt, so wird demselben zwan gsweise eines z. B, 
bei der Postsparkasse eröffnet, welche ja ihr Filialnetz bis in die kleinsten 
Irtschaften erstreckt“ (Kriegsw., S. 134). Hier wird also nicht die unmittel- 
vare Aufhebung der Geldzahlungen, sondern nur ihre verwaltungswirt- 
schaftliche Ausgestaltung erstrebt; aber diese scheinbare Förderung der Geld- 
wirtschaft soll in Wahrheit nur den Übergang zur Naturalwirtschatt bilden: 
„Soweit der bargeldlose Zahlungsverkehr organisierend. eingreift, wird durch 
ihn mittelbar die Naturalwirtschaf{it begünstigt, 
la nur sie, nicht aber die Geldwirtschaft einer auf einem Wirtschaftsplan 
aufgebauten Organisation fähig ist. Der bargeldlose Zahlungsverkehr fördert 
n diesem Sinne nicht nur die Entthranung des Goldes, sondern hilft auch
	        

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Kann Das Geld Abgeschafft Werden? Fischer, 1920.
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