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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

Dauerhaftigkeit wird die Geschwindigkeit des Umlaufs nach Geseils 
Meinung von dem Belieben des Geldbesitzers abhängig gemacht; es besteht 
keinerlei aus der Natur des Geldes hervorgehender Zwang, es auszugeben, 
und so gibt der Besitzer es nicht hin, ohne einen Profit davon zu haben: den 
Zins. Gesell führt sogar den Zins des Realhkapitals teilweise auf das 
Geld zurück: „Da der Kaufmann die Waren diskontiert, ähnlich wie die 
Bank die Wechsel, aber selbstverständlich niemand Geld ohne Zins vorschießt 
oder verleiht, so ist es klar, daß der Kaufmann den Austausch der Waren 
von einer entsprechenden Zinsvergütung abhängig machen wird. In den 
Handel wird also keine Ware aufgenommen, die nicht eine Zinsbelastung 
trägt‘ (ebenda, S. 247). 
1. Schon diese nach der ersten Auflage des Gesellschen 
Hauptwerkes gegebene Andeutung des erkenntnismäßigen 
Unterbaues der Freigeldbewegung offenbart grundlegende Irr- 
tümer. In der jüngst erschienenen erheblich veränderten dritten 
Ausgabe des Buches sind diese nicht etwa beseitigt, nein, sie 
treten eher noch gröber hervor. 
a) Zunächst ist die Gesellsche Geldtheorie als typisch 
„privatwirtschaftlich“ zu bezeichnen. Aus dem engen Ge- 
sichtskreis des Kleinkapitalisten, aus spezifisch kleinbürgerlichen 
Vorstellungen von Markt- und Geldverkehr ist seine Lehre heraus- 
geboren. Wirtschaft: Wechsel von Einnahmen und Ausgaben des 
Einzelwirts in der Konkurrenzwirtschaft, Ziel des Wirtschaftens: 
Vermehrung des Geldbesitzes. Weg des Wirtschaftens: Losschlagen 
der Waren, Aufspeicherung von Geld. Grundnorm: Keine Geld- 
ausgabe machen, die nicht mehr Geld, „d.h. Zins“, einbringt! 
„Alle müssen das, was sie erzeugen, verkaufen. 
Der Schuster, der Schreiner verkaufen ihre Erzeugnisse an die Kundschaft, 
der General, der Lehrer verkauft seine Leistungen an den Staat, der Tage- 
jöhner an. den Unternehmer . .. Und den Absatz, den gegenseitigen Austausch 
der Arbeitsprodukte vermittelt das Geld, Ohne das Dazwischentreien des 
Geldes gelangt keine Ware mehr bis zum Verbraucher; ... der Tausch- 
handel ist derart umständlich, .. daß man lieber 
die Arbeit einstellt (!)“ (Wirtschaftsordnung, S. 116). Mithin 
„erfüllt das Geld seinen Zweck dadurch, daß immer 
wieder jemand das Geld such t“ (S. 130). Nun ist aber die Geld- 
wirtschaft Konkurrenzwirtschaft, d. h. ‚‚,wechselseitige Ausbeutung des 
Nächsten‘, wo „die Grundsätze des Wuchers auch die des Handels im all- 
zemeinen‘“ und ‚zwischen Handel und Wucher nur Maßunterschiede, keine 
Artunterschiede festzustellen sind‘ (S. 128/129). Anders ausgedrückt: „Das 
Streben, für eine möglichst geringe Leistung eine möglichst hohe Gegen- 
leistung herauszuholen, — das ist die Kraft, die den Austausch der Produkte 
leitet und beherrscht‘ (S. z30). Bei diesem Konkurrenzkampf zieht der 
Warenverkäufer, der ‚‚das Geld sucht‘, mit Notwendigkeit den kürzeren. 
Denn ‚die Ware muß gegen Geld verkauft werden d. h, es besteht für das
	        

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Kann Das Geld Abgeschafft Werden? Fischer, 1920.
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