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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

105 
schaftlich ungesunde — privaten Nutzen auf Kosten der Gesamt- 
heit bringende — Geldhortung zu beseitigen, mindestens ihr da- 
durch entgegenzuwirken, 
„Der Spartätigkeit wohnt .. im mer die das Volkswohl schädigende 
Tendenz inne, einen Mangel an Nachfrage und somit Geschäftsstille zu er- 
zeugen. Werden die aus der Spartätigkeit resultierenden Sparfonds in der 
Expansion veranlagt (also im Aufbau neuen Produktiv- oder Gebrauchs- 
zapitals), dann wird diese schädigende Tendenz nicht bloß neutralisiert, 
sondern. in. das Gegenteil umgewandelt, und alsdann wirkt der Sparprozeß 
segensreich . .. Werden aber die für die Expansion verfügbaren Sparfonds 
nicht in der Expansion, sondern in anderer Weise veranlagt‘ (Johann- 
zen hat vor allem Konsumptivdarlehen im Auge), „dann wird jene schädigende 
Tendenz nicht länger neutralisiert, und wenn nicht neutralisiert, tritt sie 
in Kraft. Dann haben wir Depression‘ (S. 227). 
Wahrheit und Irrtum sind hier eng miteinander verquickt. 
Unter dem Gesichtspunkt der Dauerwirtschaft ist das Sparen 
durchaus zu begrüßen, da es die natürliche Güterknappheit aus- 
gleichen, ihren Kreislauf durch die Stadien der Beschaffung, Ver- 
wendung, Wiederbeschaffung usw. aufrecht erhalten hilft und 
somit ein im eigentlichsten Sinne wirtschaftliches Verhalten des 
Menschen darstellt. Vorübergehend dagegen, insbesondere 
in der Verkehrswirtschaft, kann das Sparen, wie Johannsen 
zutreffend bemerkt, auch hemmend wirken, den Wirtschaftsverkehr 
verlangsamen. Mit Notwendigkeit braucht aber auch das vorüber- 
gehende Noch-nicht-Verwenden von verwendungsbereiten Gütern 
noch keinen Rückschritt in der Wirtschaft, keine Beeinträchtigung 
der Versorgung. zu bedeuten; am allerwenigsten die Rücklage 
von Geld, da dieses ja unmittelbar überhaupt nicht nutzbar wird, 
sondern erst im Wege des Umtausches. Entscheidend für die 
wirtschaftliche Bewertung ist daher nicht die Aufspeicherung von 
Gütern oder Geld als solche, sondern erst die Verwendung der 
Rücklage: ob sie als „vorgetane Arbeit“ der Steigerung der 
gesamtwirtschaftlichen Produktivität dienen oder nur dem Sparer 
eine privatwirtschaftliche Vorzugsstellung gewähren soll, die ihm 
„unverdiente Gewinne“ auf Kosten anderer Einzelwirte, vielleicht 
gar zum Schaden der ganzen Wirtschaftsgesellschaft, einträgt. (Die 
Worte „Kapitalbildung“ und „Kapitalisierung“ deuten den Unter- 
schied dieser Verwendungsarten an; der Maßstab der ersteren ist 
die Produktivität, der zweiten nur die privatwirtschaftliche Renta- 
bilität.)) Sicherlich ist es nun wirtschaftlich — nicht etwa nur 
moralisch oder politisch — zweckmäßig, die Bereicherung des 
einzelnen auf Kosten der Gesamtheit zu unterbinden. Insoweit
	        

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