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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

124 
Wertvergleichung nicht entbehren. Die Verständi- 
gung der Glieder der Wirtschaftsgesellschaft über die Gesamt- 
wertung der Wirtschaftsgegenstände erfordert notwendig einen 
gemeinsamen Ausdruck. Alle wirtschaftlich erheblichen Dinge 
müssen wechselseitig aufeinander bezogen, ihr Wert an einem 
gemeinsamen Maßstab festgestellt, Artverschiedenheiten auf Mengen- 
unterschiede zurückgeführt werden. Es mag phantasiemäßig vor- 
stellbar sein, daß die vorhandenen und verbrauchten Mengen der 
Wirtschaftsgüter (Stoffe und Kräfte) durch eine Universalstatistik 
im Sinne Neuraths nach Gattung und Art gesondert erfaßt 
und „ohne Zugrundelegung eines einheitlichen Maßes“ durch 
spezielle Vergleiche bewertet werden. Selbst unter Voraus- 
setzung völlig wahrheitsgetreuer Angaben und außerordentlich 
rascher Durchführung der Ermittlungen dürfte jedoch diese gesell- 
schaftliche Werttestsetzung im höchsten Maße unpraktisch sein. 
Ermöglicht sie doch kaum eine auch nur leidliche Differenzierung 
der Wertobjekte nach dem wechselnden Verhältnis‘ von Vorrat 
und Bedarf, vor allem .mit Rücksicht auf den Gesamtgütervorrat 
und den Gesamtbedarf der Gesellschaft. Geldlose Gesellschafts- 
wirtschaft kann also auch nicht Aufhebung der. einheitlicher 
Wertrechnung bedeuten! 
Hier liegt das schwerste Bedenken gegen die Neurath sche „GroßB- 
naturalwirtschaft‘, Logisch folgerichtig entwickelt, versagt der Plan gegen 
über der praktischen Erwägung, ob eine so umfassende und komplizierte. 
dazu in manchen Punkten (‚„‚Lebenslagetypen‘‘!) von vornherein unzuläng- 
liche Statistik eine ausreichende Grundlage für den gesellschaftlichen Wirt: 
schaftsplan bilden kann. Gewährt sie — immer unter Annahme schnellster 
Durchführung und zutreffender Angaben — einen einigermaßen sicheren 
Überblick über die gesellschaftswirtschaftliche Erheblichkeit der individuellen 
Bedürfnisse? Ermöglicht sie die Einsicht in die zu ihrer Befriedigung not- 
wendigen Aufwendungen? Läßt sie den jeweils erforderlichen Umfang deı 
Vorratsbildung, die Größe des zu übernehmenden gesellschaftlichen Risi- 
kos auch nur annähernd erkennen? Das sind Fragen, die nicht sicher mit 
Ja oder Nein zu beantworten sind, da die geschichtliche Wirklichkeit uns 
dazu keine Handhabe bietet, aber die Durchführbarkeit des Neurath: 
schen Planes wird dadurch, daß er auf den Generalnenner der gesellschafts- 
wirtschaftlichen Wertungen verzichtet, sehr zweifelhaft. Es scheint, als ob 
in diesem Punkte die Vorschläge Neuraths unbedingt einer Ergänzung 
bedürften (vgl. weiter unten). 
Auch Mises betont ganz besonders die Schwierigkeit, ja Unmög- 
lichkeit der Wirtschaftsführung ohne einheitliche Wertrechnung: ‚Man 
denke an den Bau einer neuen Eisenbahnstrecke. Soll man sie überhaupt 
bauen, und wenn ja, welche von mehreren denkbaren Strecken soll gebaut 
werden? In der freien Verkehrs- und Geldwirtschaft vermag man die Rech: 
nung in Geld aufzustellen. Die neue Strecke wird bestimmte Gütersendunger
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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