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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

A 
eG 
Wirtschaftsgesellschaft ohne einen einheitlichen Zahlenausdruck 
der gesellschaftlichen Wertungen auskommen kann, tritt weit hinter 
dem Problem zurück, wie diese Wertungen festzusetzen seien. 
Die praktische Bedeutung der Geldabschaffung liegt nicht in der 
Aufhebung der Geldrechnung schlechthin, sondern der Geldrech- 
nung der Einzelwirte! Wie oben schon (4. Kap,, III) ausdrücklich 
bemerkt, hat die Naturalrechnung such in der heutigen Wirt- 
schaftsrechnung ihre Stelle; nur greift sie hier nicht über den 
Bereich der Einzelwirtschaft hinaus. Die gesellschaftliche Wer- 
tung erscheint in der Marktwirtschaft ausschließlich in Angebot 
und Nachfrage der Einzelwirte, wobei stets das Angebot von 
realen Wirtschaftsgütern als Nachfrage nach Geld, die Nachfrage 
nach Waren und Diensten als Geldangebot auftritt. Durch den 
‚Geldschleier“ wird die sofortige Feststellung verhindert, ob die 
geforderten und gezahlten Preise, Löhne, Zinsen auch dem Stande 
der Gesamtwirtschaft nach gerechtfertigt sind; insofern ist die 
Marktpreisbildung „anarchisch“. Und aus dieser Erkenntnis ent- 
springt nun der Gedanke der naturalen Verwaltungswirtschaft: die 
gesellschaftliche Wertbestimmung, die heute grundsätzlich in 
der Hand der Einzelwirte liegt und in der freien Preisbildung 
vollzogen wird, soll der privaten, im „Geldvermögen“ versinnbild- 
lichten Macht entzogen werden. Nich“ die nominale Kaufkraft 
der Einzelwiric „11 fernerhin die geselischaftlichen Wertungen 
bestimmen, sondern das wirkliche Verhältnis aller Produkte und 
Produktionsmöglichkeiten zu der Gesamtheit der zu befriedigenden 
Bedürfnisse. Nicht nur- die Leistungen, sondern auch der Bedarf 
aller Genossen muß dazu der Gesellschaft unmittelbar — „in natura“ 
— bekannt werden; der Gemeinwille, nicht die einzelwirtschaftliche 
{vielleicht nur vorgebliche) Kaufkraft, entscheidet dann nach dem 
Stande der Gesamtwirtschaft über die Berücksichtigung der indi- 
viduellen Bedürfnisse. Ob die gesamten Aufwendungen der Ge- 
nossen: ihr Arbeiten, Warten, Wagen, mit dem Ergebnis ihres 
Wirtschaftens — d.h. also der ihnen entgangene Nutzen mit den 
erreichten Nutzungsmöglichkeiten — auf einen Generalnenner ge- 
bracht und in ziffernmäßigen Messungen verglichen wird, ist dem- 
gegenüber eine Frage von lediglich verkehrstechnischer Bedeutung; 
maßgebend ist, daß gesellschaftliche, nicht nur einzelwirtschaft- 
liche Naturalrechnung betrieben und dadurch der störende Ein- 
uß der teilweise immer nur formalen Kaufkraft der Geldbesitzer 
bei der Festsetzung des gesellschaftswirtschaftlichen Wertes der 
Güter und Dienstleistungen ausgeschaltet wird. Ist dieses Ziel er-
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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