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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

— 128 — 
reicht, so ist es gleichgültig, was für eine Rechnungseinheit man 
der Wertvergleichung zugrunde legt; vor allem kommt es darauf 
an, den Marktpreis grundsätzlich in eine „Sozialtaxe“ (Schäffle) 
umzuwandeln. 
Diese Umwandlung ist theoretisch durchaus denkbar, und 
über ihre praktische Brauchbarkeit kann noch kein einwand- 
freies Urteil gefällt werden; es läßt sich indes in der heutigen 
Wirtschaft die ausgesprochene Tendenz feststellen, die Marktpreis- 
bildung durch taxmäßige Feststellungen zu verdrängen (Höchst- 
und Richtpreise, Lohntarife, Diskontsatz der Zentralnotenbank und 
ähnliches). 
Den Gedanken der Sozialtaxe hat Mises in seinem Aufsatz gar 
nicht ins Auge gefaßt; wie die zuletzt angezogene Stelle zeigt, begnügt er sich 
mit der Behauptung, daß zu einer Preisbildung — ohne welche wicderum 
eine Wirtschaftsrechnung und überhaupt eine rationelle Wirtschaft unmöglich 
sei — das „Sondereigentum an den Produktionsinitteln‘“ die notwendige 
Voraussetzung bilde. Es ist indessen nicht einzusehen, weshalb der gesell- 
schaftswirtschaftliche Wert der Kohle, welche die Kohlengemeinschaft an 
die Eisengemeinschaft liefert, nur dann feststellbar sein soll, wenn ‚die 
beiden Gemeinschaften Eigentümer der Produktionsmittel ihrer Betriebe‘ 
sind. Nach Mises kommt außer der kapitalistischen nur noch die Lösung 
äer Arbeitswerttheorie in Frage, die freilich nicht ausreicht (vgl. oben 6. Kap., 
III). Die Sozialtaxe, den verhältnismäßig am besten durchdachten Vorschlag 
in dieser Richtung, erwähnt Mises mit keinem Wort, obwohl Schäffle 
bereits eine recht klare Vorstellung davon gegeben hat: „Öffentliche Organe 
der Produktionsgewerkschaften und Vertreter der Konsumenten (etwa die 
Lagerbehörden, bei welchen die Bedarfe zum Übergang in den Konsum liegen), 
müßten zusammentreten, täglich, wöchentlich, monatlich, je nach den be- 
sonderen Umständen. Ihnen wäre durch die Zentralstelle der Prcduktions- 
buchhaltungen bekannt, den wievielten Teil der sozialen Arbeitszeit eine 
bestimmte Menge einer bestimmten Güterart (zu bestimmter Zeit an bestimmte 
Orte geliefert) kostet. Bei einem den Vorrat übersteigenden Stand und 
hoher Dringlichkeit der Nachfrage müßte die Taxe höher als der durchschnitt- 
liche Arbeitskostensatz angesetzt werden, im umgekehrten Falle niedriger... 
Die Taxen müßten nicht für das ganze Land gleich sein, sondern könnten 
für Orte, welche höhere Kosten verursachen, höher angesetzt und auch aus 
sonstigen Rücksichten der Gesamterhaltung und Gesamtentwicklung viel- 
fach modifiziert werden. Die Taxorgane würden mit den Prcduktionszentral- 
stellen behufs Ausdehnung oder Einschränkung der Produktion und mit den 
Ablieferungsmagazinen behufs der Bekanntmachung der Taxsteigerungen 
und Taxminderungen zum Zwecke der Anregung von Veränderungen in den 
Bedarfen in Verkehr treten... Die Veränderung läge darin, daß, während 
jetzt jeder Käufer private Wahlinstanz über rivalisierenden Privatangeboten 
und jeder Verkäufer private Wahlinstanz über konkurrierenden Privatnach- 
fragen ist, eventuell auch öffentliche Organe der Wertbestinumung auf Grund 
der einheitlich gesammelten Tatsachender Bedarf{s- 
and der Arbeitsrivalitäten auftreten und auf die Ausgleichung
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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