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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

130 — 
4. Die Überleitung der Güter an die Verbraucher 
zeschieht in der Naturalwirtschaft durch unmittelbare 
Zuweisung an die zu Versorgenden und- durch Verrechnung 
der leitenden Stellen, hilfsweise unter Anwendung eines 
allgemeinen Umtauschmittels. Wie oben angedeutet, ist es 
gleichgültig, welche Art- und Mengeneinheit die rechnerische 
Grundlage der gesellschaftlichen Taxfestsetzung bildet, da sie hier 
lediglich eine Ausdrucksfunktion ausübt. Von ebenso unterge- 
ordneter Bedeutung ist es für eine mit Sozialtaxen arbeitende 
Wirtschaftsordnung, ob der durch die Taxfestsetzung geregelte 
„Zwischenstoffwechsel“ (Schäffle) des Wirtschaftskörpers mit 
oder ohne Heranziehung eines allgemeinen Umtauschmittels, 
mit oder ohne Veranstaltung von Zahlungen bewältigt 
werden kann. 
a) In weitgehendem Maße werden die dem einzelnen Genossen 
nach dem gesellschaftlichen Versorgungsplane zustehenden Güter 
‘hm. unmittelbar zugewiesen werden können, wobei Buchun- 
gen über die gesellschaftlichen Leistungen und die Gegenleistungen 
der Wirtschaftsleitung zur Kontrolle dienen, Dieses Verfahren 
wird zurzeit in Rußland angewandt, und auch in Österreich und 
Deutschland sind neuestens Anregungen zu einer solchen Natural- 
antlohnung gegeben worden, 
Aus Rußland berichtet Eisenber ger im März 1920: „Auf 
dem Gebiete der Industrie hat sich gleichtalls die sozialistische Umwertung 
aller Werte vollzogen. Nach Industrieverbänden geschieden, hat die Auf- 
saugung großer und kleiner Unternehmen eines Berufszweiges durch Zentral- 
verwaltungen stattgefunden. Unter unmittelbarer Anlehnung an die Gewerk- 
schaften und in Befolgung der Weisungen des Wirtschaftsrats regeln „‚Zentro- 
metall‘, „Zentroleder‘, „‚Zentrotextil‘, „Zentrogummi‘‘ usw. die Erfassung 
und Anfuhr des Rohmaterials an die Verarbeitungsstellen, überwachen dessen 
jachgemäße Ausgabe an die einschlägigen Betriebe, kontrollieren und regi- 
strieren die Produktion und leiten die Fertigfabrikate weiter an die Konsum- 
zenossenschaften, deren Aufgabe in der Verteilung besteht. Die Mitglicd- 
schaft der Werktätigen in den Konsumgenossenschatten ist obligatorisch. 
Zur Erleichterung des Absatzes sind den Fabriken eigene Konsumfilialen ange- 
zliedert. Die Buchhaltung sämtlicher Genossenschaften erstreckt sich auf die 
Führung von Personenkonti, deren Abschluß regelrecht zum Löhnungsappell 
srfolgt, wobei die Sollposten zur Eintragung in das Arbeitsbuch des Kon- 
zumenten gelangen, der es seiner Fabriksleitung zwecks Erhebung des nach 
Abzug seiner Warenschuld verbleibenden Lohnes vorweist. Befindet sich 
also der Arbeiter im Besitz irgendeiner Anweisung für den Ankauf von Lebens- 
mitteln, Schuhen, Wäsche, Kleidern, Möbeln und dergleichen, so tritt an 
Zahlungsstatt ein entsprechender Eintrag unter Preisvermerk in sein Arbeits- 
buch, während seine Arbeitsstelle die Kosten bei der Lohnauskehrung in An-
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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