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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

- IQ 
Werkzeug der.Arbeit, und durch sein Sparen kann der Bestand 
der Wirtschaftsgüter auch nicht verändert werden; Geld zu „ris- 
kieren“, ist rein wirtschaftlich überhaupt sinnlos, da ja gar nichts 
dabei aufs Spiel zu setzen ist, wenn nicht gerade der Geldstoff. 
Das Geld kann nicht wie die Wirtschaftsgüter durch seinen Ge- 
brauch oder Verbrauch genutzt werden, sondern nur durch seine 
Entäußerung, seinen Umtausch gegen Waren. Nicht „real“, 
sondern „zirkulatorisch“ befriedigt es, nicht auf die — rein wirt- 
schaftliche — Beschaffung und Verwendung der Güter übt es 
unmittelbar einen Einfluß, sondern es erleichtert nur die Ver- 
teilung in der Form des Austausches, Nicht die Gesamtheit der 
Tauschenden, sondern den Einzelnen fördert es, kraft der gesell- 
schaftlichen Geltung als Umtauschmittel und Preismaß. Wenn 
man es als Ware ansieht, so ist das nicht der Ausfluß gesell- 
schaftswirtschaftlicher, sondern „privatwirtschaftlicher“ Interessen. 
In der Gesamtwirtschaft (sog. Volkswirtschaft) spielt das Geld 
nur eine Dienerrolle, als Vermittler des Güteraustausches am 
Markt; in der Einzelwirtschaft aber ist es Herr, weil‘ sein 
Besitz die ideale Möglichkeit uneingeschränkten Umtausches gegen 
real nutzbare Wirtschaftsgüter gewährt, Für den Einzelwirt 
bedeutet Geld „Kaufkraft“; denn Geldbesitz gibt ihm — 
Rechtsordnung und Gewohnheit stützen diesen Glauben — im 
Marktverkehr überall und stets die Möglichkeit seines Umtausches 
gegen Sachgüter (Waren) oder menschliche Dienste unter einem 
generell und zahlenmäßig bestimmten Verhältnis der auszu- 
tauschenden Mengen (dem durch ein Vielfaches der Geldeinheit 
ausgedrückten Preis). Auf Grund dieser seiner vorwiegend jJuri- 
stisch-sozialpsychologischen Bedeutung ist das Geld der „nervus 
rerum“ der Einzelwirtschaft. Einem rein wirtschaftlich wertlosen 
Ding wird durch staatlichen Rechtssatz oder auch nur Sstill- 
schweigende gesellschaftliche Übereinkunft ein Verkehrswert bei- 
gelegt, der für die am Wirtschaftsverkehr beteiligten Einzelwirte 
die größte Wichtigkeit erlangt. Rein wirtschaftlich ist der 
„Geldwert“ eine (gesellschaftstechnisch begründete) Fiktion; 
das wird aber zumeist vergessen, weil die Einzelwirtschaft durch 
ihn wie durch eine unbezweifelbare Realität beherrscht wird. 
Wenn ich mit Geld — oder, wie wir sagen, „in“ Geld — rechne, so 
wäge ich nur den Umfang meiner subjektiven Kaufkraft ab. Wenn 
ich Schulden mit Geld abzahle, so wird meine Leistung wiederum 
als eine „Anweisung auf Güter“ (Bendixen) angenommen. Und 
wenn ich selber die Kaufkraft am Markte spielen lasse. wenn ich
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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