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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

gegenwärtige Organisation der Produktion eines allgemeinen Tauschmittels 
bedarf. Das Recht ist nur die offizielle Anerkennung der Tatsache‘ (Elend, 
S, 66). Neuerdings wird von Bendixen ähnliches gegen Knapp 
vorgebracht: „Für den Juristen ist das Geld staatlich approbiertes 
Zahlungsmittel, ein Werkzeug zur Lösung juristischer Verbindlichkeiten. 
Dem Ökonomisten.. kommt es an auf die Stellung des Geldes im 
Getriebe des ökonomischen Lebens. Und er fragt auch nicht nach Staats- 
befehl und staatlicher Approbation. Was wirtschaftlich wie Geld funktio- 
niert, was der Verkehr als Geld anerkennt, muß ihm Geld sein‘‘ (Wesen, 
S. 23). Ferner weist Irving Fisher darauf hin, daß es der ameri- 
kanischen Regierung während des Bürgerkrieges trotz gesetzlicher Aner- 
kennung und großer Erleichterung des Austausches nicht möglich war, den 
Umlauf der von ihr ausgegebenen 50-Dollar-Noten zu sichern (S. 8). Endlich 
haben wir gerade heute für die nichtjuristische Abgrenzung von Geld und 
Geldsurrogat die besten Beispiele: Darlehnskassenscheine sind, obwohl 
nicht mit Zwangskurs ausgestattet, in ihrem Umlauf durch nichts gehemmt, 
also ohne weiteres als Geld anzusprechen; umgekehrt war es auch durch An- 
erkennung als gesetzliche Zahlungsmittel nicht möglich, die Zinsscheine der 
Kriegsanleihen von der Stufe des bloßen Surrogates auf die des für voll ge- 
nommenen Geldes zu erheben. Zweifelhaft ist die Stellung des „‚Notgeldes‘‘; 
man wird es wegen der starken räumlichen Einengung seiner Geltung wohl 
zu den Geldsurrogaten zählen müssen. 
Qualitätsunterschiede sind es, die zwischen Geld und 
Geldsurrogat bestehen, und es gibt — eine bedeutsame Abweichung 
der Wirklichkeit vom „reinen Wesen“ des Geldes — solche Art- 
gegensätze sogar zwischen Geld und Geld. Die Mannigfaltig- 
keit der Wirtschaftslage in den verschiedenen Ländern brachte 
bisher die Undurchführbarkeit des Gedankens des „Weltgeldes‘“ 
mit sich; auf dem Weltmarkt war die objektive Kaufkraft der 
Rechnungseinheiten der einzelnen Währungsgebiete immer ungleich. 
Auch vor dem Weltkrieg stellte die deutsche Mark nicht die 
gleiche Kaufkraft wie der holländische Gulden dar; es bestand 
zwar eine gewisse „Kaufkraftparität“ (Cassel), aber diese war ihrer 
Art nach vom „Münzpari“ verschieden. Indessen bricht auch hier 
schließlich das Wesen des Geldes durch; wieder finden wir, trotz 
allem, die eigenartige „restlose Reduktion der Qualität auf die 
Quantität“ (Simmel): der Unterschied der Geldarten löst sich 
wenigstens in eine Stufenleiter von Geldpreisen auf, indem bei 
Umrechnung oder Umwechselung der Währungen auf die Einheit 
minderer Kaufkraft ein Aufgeld (Agio) gelegt wird. Wollte 
man — vor 1914 — eine Markschuld in Franken bezahlen, so 
hatte man ı5—20 Centimes zum Franken zuzulegen, um die Kauf- 
kraftparität herzustellen. Und zwar bemaß sich die Kaufkraft- 
parität bezw. der jeweils erforderliche Betrag des Aufgeldes nicht
	        

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Kann Das Geld Abgeschafft Werden? Fischer, 1920.
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