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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

leitende Kreise im wesentlichen ausschlaggebend ist“, und gibt 
dafür die zutreffende Begründung, daß die Naturalrechnung „an 
sich keine soziale oder wirtschaftliche Stellungnahme bedeutet, 
sondern eine Betrachtungsweise ist“ und „mit der 
Naturalwirtschaft nicht mehr zu tun hat als mit 
der Geldwirtschaft“. 
„Wir können die Geldwirtschaft dem Naturalkalkül unterwerfen, wir 
können auch die Naturalwirtschaft dem Naturalkalkül unterwerfen ... Die 
Naturalrechnung ist eine Rechnungsart, die Naturalwirtschaft eine gesell- 
schaftliche Einrichtung‘ (ebenda, S. 177). 
Aus der Möglichkeit, die Naturalrechnung auch auf eine 
Wirtschaftsordnung anzuwenden, deren typische Eigenart durch 
den Geldverkehr bestimmt ist, ergibt sich die Notwendigkeit, 
innerhalb der Geldwirtschaft schon eine scharfe Grenze 
zwischen dem Geltungsbereich der Rechnungsarten zu ziehen. Er- 
leben wir es doch heute — noch mitten in der Organisation der 
Geldwirtschaft stehend — täglich, daß „der Geldkalkül eine Zu- 
nahme der Einkommen ergibt, während die Realeinkommen ge- 
sunken sind“. Man hat den Unterschied der Betrachtungs- 
weisen, aus dem die Gegensätzlichkeit dieser Ergebnisse folgt, 
in der Verschiedenheit des Blickpunktes und, als Folge da- 
von, der Größe des Gesichtskreises zu erkennen geglaubt: in 
dem Gegensatz zwischen „Privatwirtschaft“ und „Volkswirtschaft“. 
Diese Unterscheidung ist letzten Endes nicht haltbar. Die Leiter 
der Staatswirtschaft, der fiskalischen Privatwirtschaft, mußten im 
Kriege bereits die Erfahrung machen, daß er „mit Munition und 
Verpflegung, aber nicht mit Geld geführt werde“ (Neurath, im 
Gegensatz zu Montecuculis Ansicht, daß man zum Kriegführen 
Geld, wieder Geld und zum dritten Mal Geld brauche). Die neueste 
Entwicklung des Wirtschaftslebens bringt zumal in den ehemals 
Krieg führenden Ländern auch den hartnäckigsten Geldmann zu 
der Überlegung, daß es am Ende doch nicht genügt, seinen Be- 
darf — sei es im Geschäftsbetrieb, sei es zum persönlichen Ver- 
brauch — in Geldbeträgen zu berechnen, sondern daß er die er- 
forderlichen Gütermengen, Arbeitskräfte usw. unmittelbar in Rech- 
nung stellen muß, um eine sichere Unterlage für sein Wirtschaften 
zu gewinnen. Nicht bloß für „volkswirtschaftliche“ Untersuchungen, 
sondern auch für den Einzelwirt ist die Naturalrechnung unum- 
gänglich, sobald das Preisniveau des für ihn in Frage kommenden 
Marktes erhebliche Veränderungen durchmacht oder sogar nur 
erwarten läßt. Ta schließlich muß man in Betracht ziehen, daß
	        

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Der Briefwechsel Zwischen Marx Und Engels 1868-1883 / [Hrsg. Von D. Rjazanov]. [Marx-Engels-Archiv], 1931.
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