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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

ordnung‘. Er bemerkt, daß „die Abbröcklung der Verkehrs- 
wirtschaft schon lange vor dem Weltkrieg eingesetzt hatte. Gewisse 
verwaltungswirtschaftliche Maßnahmen hatten ohnehin immer bestanden; 
hierzu zählt ja das ganze Steuersystem. Dazu kommt noch, daß der Staat 
immer häufiger in das Kartellgetriebe regelnd eingriff und sich an Kartellen 
beteiligte. Man mußte bereits viele Jahre vor dem Kriege in solchen ‚‚Staats- 
kartellen‘ und ‚,Staatstrusts‘‘ eine Wirtschaftseinrichtung erblicken, die 
eine große Zukunftsbedeutung hatte‘ (Kriegsw., S. 148; ähnlich auch S. 169 
und 197, vor allem $. 152flg.). Man wird Neurath auch darin zustimmen 
können, daß „wir die Verwaltungswirtschaft ebenso dort antreffen, wo Kar- 
telle eine zentrale Führung in der Hand haben, wie dort, wo dieselbe Regie- 
rungsstellen anvertraut ist; wir finden sie aber ebenso auch innerhalb der 
geschlossenen Hauswirtschaft, innerhalb jedes Unternehmens, welches im 
allgemeinen zwischen seinen Teilen keine verkehrswirtschaftlichen Bezie- 
hungen kennt‘ (ebenda, S, 150). 
Zweifellos ist die Verwaltungswirtschaft — deren Kenn- 
zeichen nach Neurath die Verwendung des in der Verkehrs- 
wirtschaft grundsätzlich fehlenden Wirtschaftsplanes ist — „in ihrer 
voll ausgebildeten Form grundsätzlich Naturalwirtschaft, 
indem sie unmittelbar Naturalien beschafft und unmittelbar ver- 
teilt“, wogegen „die Geldwirtschaft in ihrer entwickelten Form 
immer Verkehrswirtschaft ist“. 
Mit diesen Organisationstypen, die in ihrer Eigenart wirt- 
schaftliche Wesenheiten darstellen, dürfen keinesfalls die von 
Neurath in demselben Zusammenhange erwähnten „naturalwirt- 
schaftlichen Einrichtungen auf dem Gebiete der Verkehrswirt- 
schaft“ auf eine Stufe gestellt werden. Daß „die Verkehrswirt- 
schaft ebensogut Naturalwirtschaft wie Geldwirtschaft sein“ könne, 
trifft höchstens für den primitiven Naturaltausch zu; die Groß- 
naturalwirtschaft, die Neurath vorstellt, bedeutet wesensnot- 
wendig die Beseitigung der Verkehrswirtschaft durch die Ver- 
waltungswirtschaft. Es ist nicht nur die vollentwickelte Ver- 
waltungswirtschaft mit Notwendigkeit Naturalwirtschaft, sondern 
auch umgekehrt die Naturalwirtschaft nur als Verwaltungswirtschaft 
denkbar. Die Naturalwirtschaft unterscheidet sich ja gerade da- 
durch von der Geldwirtschaft, daß nicht die Preise den „Regu- 
lator“ des Wirtschaftslebens bilden, sondern der „Wirtschaftsplan 
als Ersatz für einen Wirtschaftlichkeitsanzeiger eingeführt“ ist. 
Zu dessen Aufstellung und Wahrung wieder bedarf es eines 
„Zentralwirtschaftsamts‘“, namentlich einer „Naturalrechnungsstelle“ 
und einer „Kontrollzentrale“, — kurz: einer Organisation, deren 
„die Geldwirtschaft nicht fähig ist“. Unter diesen Umständen ist 
as — Neurath hat das in seinen ersten Aufsätzen nicht genug
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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