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Kann das Geld abgeschafft werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kann das Geld abgeschafft werden?
  • Title page
  • Contents

Full text

ler Bedingung, daß Ihr Euch Eurerseits vom 20. bis zum 45. bezw. 50. Jahre 
:aglich 4 oder 5 Stunden einer für die Lebenserhaltung als notwendig aner- 
zannten Arbeit unterzieht. Wählt selbst die Gruppen, denen Ihr Euch 
anschließen wollt oder konstituiert eine neue Gruppe, vorausgesetzt, daß sie 
sich nur die Aufgabe stellt, das anerkannt Notwendige zu produzieren. Und 
für den Rest Eurer Zeit vereinigt Euch zu Gruppen, mit wem Ihr wollt, — 
zum Zwecke der Erholung in Vergnügungen, wissenschaftlicher oder künst- 
lerischer Tätigkeit ganz nach Eurem Geschmack. ... Doch wenn keine der 
Tausende von Gruppen unserer Föderation Euch aufnehmen will .., nun, 
30 lebt als Isolierte oder wie die Kranken ... Man wird Euch betrachten 
wie ein Gespenst aus der bürgerlichen Gesellschatt und Euch fliehen, wofern 
nicht Freunde, die in Euch ein Genie entdeckt haben . ., Euch von jeder 
moralischen Verpflichtung befreien, indem sie der Gesellschaft die Euch 
zufallende, für die Lebenshaltung notwendige Arbeit für Euch mit leisten‘ 
/S, 120). Wie sich hieraus schon ergibt, will Kropotkin die „Gesell- 
schaft‘ in lauter kleine „„Kommunen‘‘ auflösen, deren jede trotz des geringen 
Umfangs und Landgebiets möglichst autark wirtschaften, Landwirtschaft 
und. Industrie in gleicher Weise betreiben soll. Es gilt, die Arbeitsteilung 
zwischen Stadt und Land wie zwischen den Völkern in weitestem Maße 
aufzuheben: „Es ist notwendig, daß die großen Städte sich ebensogut wie 
Jas flache Land der Landwirtschaft widmen‘‘ (S. 57), und wieder, „um das 
Feld gut kultivieren zu können, müssen viele Eisenwerke und Manufakturen 
in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ihre Rauchwolken ausstoßen‘. Dann 
aber „wird der internationale Handel mit seiner Zufuhr fremdländischen 
Getreides stillstehen, die Zirkulation der Waren und Lebens- 
mittel gelähmt sein‘ (S. 154): Es ist ersichtlich, daß diese territo- 
riale oder gar lokale Autarkie, die wirtschaftliche Unabhängigkeit so kleiner 
Bevölkerungsmassen schon der mangelnden Rohstoffe wegen undurchführ- 
bar ist, und Kropotkin rechnet daher selbst damit, daß ein Austausch 
von Gütern sich doch nicht völlig vermeiden lassen wird. Allerdings soll er 
sich auch dann nicht in den Formen des Marktverkehrs vollziehen oder 
zwangsläufig geregelt werden, sondern ‚die Stadt wird die Bauern durch 
Freunde, durch Brüder aufsuchen lassen, die zu ihnen sagen werden: 
„Bringt uns Eure Produkte und nehmet dafür aus unseren Magazinen alle 
Manufakturwaren, die Euch gefallen!‘ Dann werden die Lebensmittel 
in Fülle herbeiströmen‘‘ (S. 55). Auch insoweit also wieder die Vorstellung 
einer naturalen Verwaltungswirtschaft, wenn auch diesmal nicht „von oben 
her‘, durch eine übergeordnete Instanz geregelt, sondern im Wege freier 
Vereinbarung, in Form der Selbstverwaltung. 
IV. 
Nicht das Ziel trennt den obrigkeitlichen vom anarchistischen 
Kommunismus, sondern sie stellen nur verschiedene Wege zu 
einem gemeinsamen Ziele dar: der „befreiten“ gesellschaftlichen 
Naturalwirtschaft. Bei den einen gilt nur der Zwang mit allen 
notwendig werdenden Mitteln (Terror!) etwas, bei den andern da- 
gegen „Hochherzigkeit“, „zegenseitige Hilfe“, „freie Vereinbarung“.
	        

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Kann Das Geld Abgeschafft Werden? Fischer, 1920.
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