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Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Bibliographic data

fullscreen: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
12. Wasserversorgung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geographisches
  • 2. Das Klima
  • 3. Die Bevölkerung
  • 4. Organe der öffentlichen Gesundheitspflege
  • 5. Quarantänewesen
  • 6. Das Institut für experimentelle Forschungen zu Taihoku
  • 7. Die medizinische Schule zu Taihoku
  • 8. Hospitäler
  • 9. Ärzte, Hebammen und Krankenpflegerinnen
  • 10. Apotheker- und Arzneimittelwesen
  • 11. Hygienische Malznahmen in den Städten
  • 12. Wasserversorgung
  • 13. Kanalisation
  • 14. Nahrungsmittelkontrolle
  • 15. Markthallen und Schlachthäuser
  • 16. Pest
  • 17. Andere Infektionskrankheiten
  • 18. Die Malaria
  • 19. Über einige endemische Krankheiten
  • 20. Das Opium
  • 21. Arznei- und Giftpflanzen
  • 22. Giftschlangen und Giftschlangenbisse
  • 23. Mineralquellen
  • 24. Begräbnisplätze und Krematorien sowie Beerdigungs- und Feuerbestattungswesen
  • 25. Die Sanitätskassen
  • 26. Die ordentlichen Ausgaben für sanitäre Zwecke
  • 27. Gefängniswesen
  • 28. Statistik

Full text

RS 
— 84 — 
B. Das Wasserwerk der Stadt Kilung. 
Kilung ist einer der besten Häfen Formosas. Auf drei Seiten von 
steilen Bergen umgeben, steht er nur gegen Norden offen. Die Reede 
ist geräumig und tief genug, um große Schiffe beherbergen zu können. 
Die Stadt selbst liegt am Hinterrande des Hafens und zwar im Süd 
westen. Seitdem Kilung 1863 dem fremden Handel freigegeben 
worden war, stieg die Zahl seiner Einwohner mit jedem Jahre, be-< 
sonders nach 1895, da der Hafen für den Verkehr mit Japan ganz 
allein in Betracht kommt. Zweifellos hat also der Ort eine gute Zu 
kunft. Daher wurde für notwendig erkannt, Kilung sofort mit einer 
Wasserleitung zu versehen. Bereits im Juni 1898 wurde die Er-, 
richtung eines Wasserwerks in Angriff genommen; im März 1902 war 
es vollendet. Die Kosten betrugen 467 000 Yen. 
Die Zahl der Einwohner wurde, als man mit dem Bau begann, auf 
10 000 geschätzt. Unter Berücksichtigung des künftigen Bevölke 
rungszuwachses, den man nach Vollendung der Hafenbauten und 
der Eisenbahnlinie Kilung—Takao x ) in besonderer Stärke erwartete, 
hat man das Wasserwerk für 50000 Einwohner berechnet. Das Ver 
sorgungsgebiet umfaßt außer der Stadt Kilung die politisch zu ihr 
gehörigen Ortschaften Sentö und Denryökö. Als normale Verbrauchs 
menge wurden auch hier 3 Kubikfuß pro Kopf und Tag angenommen 
und als Maximum 6 Kubikfuß. 
a) Entnahmestelle und Wasserwerk. Die Entnahmestelle 
befindet sich am Selsei-Bache, einem Nebenwassex des Kilung-Flusses. 
In dem Bache ist ein Staudamm von 50 Fuß Ränge und 8 Fuß Höhe 
aufgeführt, und von da fließt das Wasser mit natürlichem Gefälle in 
den Schacht I. Hier sind drei Ventile angebracht, das eine leitet das 
Wasser nach dem Klärbecken, das zweite nach Schacht II und III, 
während das dritte den Anschluß an ein bei Bedarf künftig hinzu 
zufügendes Klärbecken bilden wird. Die Leitungsrohre haben einen 
lichten Durchmesser von 14 Zoll. Das Klärbecken ist 37 x 24 x 4,6 m 
groß. Sein Wasserinhalt reicht bei normalem Wasserverbrauch bei 
30 000 Einwohnern für 1 y 2 Tage aus. Im übrigen ist das Bassin eben 
so eingerichtet wie bei dem Wasserwerk von Taihoku. Zwei Filter 
mit je 30x 23 x 2,7 m Inhalt und einer Arbeitsgeschwindigkeit von 
*) die inzwischen fertiggestellt ist
	        

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Die Hygienischen Verhältnisse Der Insel Formosa. [Verlag nicht ermittelbar], 1911.
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