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Über das deutsche Geld- und Währungswesen

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Bibliographic data

fullscreen: Über das deutsche Geld- und Währungswesen

Monograph

Identifikator:
1029291489
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-172243
Document type:
Monograph
Title:
Über das deutsche Geld- und Währungswesen
Place of publication:
o.O.
Year of publication:
1920
Scope:
13 S
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Über das deutsche Geld- und Währungswesen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Entwicklung des Zahlungsmittelumlaufes im Inland
  • II. Die Gestaltung der Zahlungsbilanz im Verhältnis zum Ausland und die Entwicklung der deutschen auswärtigen Wechselkurse

Full text

11 
schiedenartigsten Gelegenheiten, wir erwähnen hier nur der 
Verhandlungen über die Donauschifffahrts-Acte, immer 
trat ein gegen uns bestehendes Uebelwollen zu Tage. 
Dies zeigte sich auch in dem seitens der rumänischen 
Staatsbahnen abgeschlossenen deutsch-rumänisch en Ver 
bandstarife, der vom 1. März 1883 bis 30. October 1884 
in Geltung war. Ihm zufolge wurde von den entferntesten 
Orten Deutschlands billiger nach Rumänien verfrachtet, als 
von Oesterreich aus! Der Antheil unseres Staates am Importe 
nach Rumänien sank in kaum einem Jahre unter der Wirkung 
dieses Tarifes von 50*03 Procent auf 4*2*78 Procent. Erst 
als es fast schon, zu spät war, gestalteten sich die Einwir 
kungen seitens unserer Regierung genügend entschieden, um 
in Bukurest zur Umkehr zu veranlassen. Gegenwärtig ist 
nun die Sachlage wieder insoferne schwierig für die Interessen 
der mit der Industrie mindestens gleich berücksichtigungs- 
werthen Landwirtschaft, dass unsere beiderseitigen Regie 
rungen, aus Rücksichten der auswärtigen Politik, schon von 
vornherein zur Nachgiebigkeit geneigt sind. Dazu kommt, 
dass sie auch noch von den Industriellen bestürmt werden, 
ihren Vortheil mit Hintansetzung der vitalen Interessen der 
österreichischen Landwirthschaft zu fördern. Eine nachgiebige 
Regierung, noch dazu unter dem Einflüsse der Pressorgane 
von Fabrikanten, die das Wohl der Gesammtwirthschaft in 
der Erfüllung ihrer Specialwünsche sehen: dieser gegenüber 
ein Staat wie Rumänien, der seinen Vortheil energisch ver 
folgt und der wohl weiss, dass er Vieles erlangt, wenn er 
Unmögliches fordert! Dieses „Vorschlägen” (sonst nur in 
gewissen kaufmännischen Kreisen usuell) ist auch ein Element 
der rumänischen Handelspolitik. 
Wir verweisen hier auf den lediglich das „Bange 
machen” der gläubigen Leser der grossen Wiener Tages 
blätter bezweckenden autonomen Zolltarif, den Rumänien 
neuestens in Vorschlag gebracht hat. So ist proponirt für 
Zucker pro 100 leg 50 Fres, (bisher 20 Fres.) 
Bier 100 „ 30 .. .. 15 „
	        

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Die Österreichisch-Rumänische Zollfrage. Frick, 1886.
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