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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

168 
klar würde, daß die Sonnenfinsternis nur dadurch entstand, 
daß der Mond vor die Sonnenscheibe trat, so würden die 
intelligenteren Mitglieder der Gemeinschaft plötzlich zu 
dem Schluß kommen, daß nicht das Insekt die Ursache 
der Finsternis gewesen sei; sie würden auf hören, es als 
einen Gott zu betrachten und es vielleicht sogar töten. Die 
beschränkteren und am Alten haftenden Teile der Gemein 
schaft würden es ablehnen, durch das Teleskop zu schauen. 
Und wenn sie hineinschauten, würden sie leugnen zu sehen, 
daß der Mond die Finsternis verursacht, und ihre eingewur 
zelte Verehrung für das Insekt, die sich im Lauf der Zeit 
herausgebildet, würde sie dahin führen, jene Individuen, die 
seine Gottheit leugnen, gottlos zu nennen, und es könnte dies 
vielleicht sogar die Vernichtung dieser ersten Ungläubigen 
zur Folge haben. Die Gesellschaft, die einst so homogen 
und einig in allen ihren Teilen war, würde auf einmal durch 
moralische und soziale Probleme zerklüftet werden, und end 
lose Leiden müßten für das Individuum aus seinen Versu 
chen, die Ideale, Sitten und Einrichtungen der Gesellschaft 
mit den neuenVerhältnissen in Einklang zu bringen, erstehen. 
Es mag daraus unendlicher Gewinn in vielen Richtungen 
fließen, Leben, die sonst geopfert würden, erspart bleiben, 
ein höheres und befriedigenderes Dasein beginnen, aber 
die Disharmonie und der Kampf würden unvermeidlich 
sein, bis die Gesellschaft wieder das Gleichgewicht zwi 
schen ihrem Wissen, ihren materiellen Verhältnissen und 
ihren sozialen, religiösen und sexuellen Institutionen her 
gestellt hätte. 
Ein ähnlicher, aber weit komplizierterer Zustand besteht 
heute in unserer eigenen Gesellschaft. Unsere materielle 
Umgebung weicht in jeder Beziehung von der unserer 
Großeltern ab und hat nur wenig oder gar keine Ähnlich 
keit mit der vor wenigen Jahrhunderten. Hie und da mö 
gen selbst innerhalb unserer Zivilisation in entlegenen länd 
lichen Gegenden die alten sozialen Verhältnisse teilweise
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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