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Der Brotwucher

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Bibliographic data

fullscreen: Der Brotwucher

Monograph

Identifikator:
1029401462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178646
Document type:
Monograph
Author:
Kaff, Siegmund http://d-nb.info/gnd/138991537
Title:
Der Brotwucher
Place of publication:
Wien & Leipzig
Publisher:
Perles
Year of publication:
1925
Scope:
80 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Brotwucher
  • Title page
  • Contents

Full text

Vom Arbeiter- und Konjumentenjdhuß. 25 
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an Ddiejem Beijpiele, daß Politik und SGejchäft nicht zujammentaugen, 
aß man nicht beides zugleich jein kann: Unternehmer und Partei- 
yolitifer, Katholif und Proteftant, Hammer und Amboß, Regierung und 
Oppofition, Berwaltung und Kontrolle. Die Tatjache, daß die Brot- 
fabrifen Kontinuierlide Betriebe find, deren Arbeitzprozeß nicht ohne 
großen Schaden für den Konfum wie überhaupt für die WirthHaft, zu 
ner doch auch die Arbeiter gehören, unterbrodhen werden kann, ift nun 
einmal gegeben. Die Partei weiß das und niemand wäre angenehmer 
berührt, wenn das Nachtbackverbot aufgehoben würde, al fie. Allein 
die Gewerkichafter tun ihr diefen Gefallen nicht; denn obgleich die Mafije 
der Arbeiter unter dem Überteuerten Brotpreis leidet, fteht dazZ Preftige 
der Führer, das imperialiftijhe Prinzip aller Machthaber: „Niemals 
feinen Sertum eingeftehen!“ den Parteipolitifern höher al? alles andere. 
Allerdings: Selbfit wenn man fih zu einem Verzicht auf die jJozial- 
volitijch überfhäßte Errungenfchaft, die dem mindejtens eben]o wichtigen 
Ronjum- und LohHninterefje der Arbeiter entgegenfteht, ent/dließen follte, 
fann die NMachtarbeit in den SGroßbäckereien — und nur um Ddieje Han- 
delt e8 fih — durch Lohn- und andere Forderungen entwertet und 
der Vorteil der vermehrten Produktion Hierdurch wieder teilweije para- 
(yfiert werden. Al3 im vorigen Jahrhundert die Majcdhine auffam und 
Taufende und Abertaufende Arbeiter überflüffig machte, Haben fidh diefje 
gegen die teuflijdgen Erfindungen der Technik aufgelehnt und die Fabriken 
demoliert. Heute werden andere Methoden angewendet, um majdhinelle 
Anlagen, auch wenn fie für die fie bedienenden Arbeiter ganz unjhHädlich 
and für die Mafien nüglihH find, zu entwerten: man verhindert ihre 
cationelle Ausnügung. Daß hierdurch der Konfum getroffen wird? 
Macht nichts. Zwar Magen die Gewerfjchaften mit Recht gleicher: 
maßen über die fort{chreitende Verteuerung der LebenShaltung wie 
über die tehnijhe Rückftändigkeit der Betriebe, deren Anlagen vielfach 
al3.veraltet und vernachläffigt hHingeftellt werden, aber die Haltıng der 
Sewerfjchaften in der Frage des NMachtbadverbotes, daZ gegen ihren 
Willen nicht aufgehoben werden kann, begünftigt die Handwerksbetriebe : 
die Brotfabrifen müfjen fihH auf zwei Tagijchichten bejhränkfen. Das 
„Prinzip“ will e& {o und — „die Kaße, die Kaß’ ift gerettet“. 
Die für die Brotfabriken beftehende Unmöglichkeit, ihre Kapazität 
av auszunüßgen, Hat alfo noch eine andere öfonomijche Folge: daß der 
Rleinbetrieb neu belebt wird und florieren muß. Eine technijdh vervoll- 
fommnete Induftrie, die auf den Vorteil der verbefferten Technik ver- 
sichten muß, verliert alen Sinn und {fpeziell in der Brotfabrikfation
	        

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Der Brotwucher. Perles, 1925.
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