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Der Brotwucher

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Bibliographic data

fullscreen: Der Brotwucher

Monograph

Identifikator:
1029401462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178646
Document type:
Monograph
Author:
Kaff, Siegmund http://d-nb.info/gnd/138991537
Title:
Der Brotwucher
Place of publication:
Wien & Leipzig
Publisher:
Perles
Year of publication:
1925
Scope:
80 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Brotwucher
  • Title page
  • Contents

Full text

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Bom Arbeiter und Konjumentenfhuß- 
27 
Morgen dringender al3 Brot? Diefe „geiftige“ Nahrung des Lefepibels 
von heute wäre, erft am Wbend genoffen, auch noch nicht altdbaden — 
genug? Oder glaubt man, das Verbot der NMachtarbeit fei für Schrift- 
feger und Buchdrucker weniger zu rechtfertigen vor Karl Marzenz Seift? 
3 ijft doch ernfilih nicht zu beftreiten, daß die Unterbrechung des Back- 
prozeffes eine Höchft verluftreihe und üÜberflüfflige Berfhwendung von 
Beit und Heizkraft zur Folge hat, die bei hygienijdh einwandfreien Groß- 
bädereien, welche die Nachtjhicht mit frijden Arbeitskräften befegen 
und den vollen Schuß der menfchlidhen AWrbeitskraft gewährleiften Können, 
ohne jeden Schaden für die Gejundheit der Bäcker zu vermeiden wäre. 
Und wenn Sozialpolitik vhne Schaden für die Volksfraft und mit Nußen 
für die Gefamtwirtfchaft möglihH — warum fie um des bloßen Scheines 
willen ablednen? Die deutjdhen SGewerk- und Senojfenjhafter tun dies 
nicht; find fie deshalb Dummköpfe und Verräter? 
Aber das ift eS$ ja gerade und das muß feftgehalten werden: der 
Schein ifjt für die Erhaltung des Preftige der Politiker unentbehrlich, 
da die Maffen nun einmal den Schein für das Wefjen der Sache nehmen. 
Der Undverftand der Mafjen — wer wollte ihn leugnen, diefen Unhold ? 
Über er ijft nur zu oft auch der Träger der Führermacht, die Yuelle ihrer 
Pfründen, der Bater ihres Übermutes. € ficht fie deshalb nicht weiter 
an, daß der Scheinvorteil einiger Taufend Bäckergehilfen Hundert- 
taufenden Proletariern unNNGtigerweije daS Brot verteuert Die gewerfk- 
jqaftlidhe Tradition und die Schablone will e& einmal jo: Man jHraubt 
gleich den Unternehmern und Händlern die Produktionskoften Hinauf 
und wenn dann die Preife fteigen, wird die LohHnquote erhöht. Da man 
jedoch inftinktiv ahnt, daß fihH aus der Schüiffel nicht mehr Herausholen 
läßt, alg darinnen ift, fo jchHreit man nach Konfumenten|Huß, 
was fidher auch nicht zu verachten ift. Wie foll nun der befhaffen fein? 
Man fucht die Preisbildung zu beeinfluffen. Cine hwere Sache! Eine 
Sijyphusabeit! Wer für wirtfdhaftspolitijdhe Zanberkünftler ift daZ eine 
S$einigkeit. Nach ihrer Maxime genügt e8, den Brotprei zu maximieren. 
Die Regierung joll partout eine Brottage, einen Höcdhftpreiz für Brot 
defretieren! Natürlich: Die Regierung abfolut, wenn fie unferen (der 
Bäder) Willen tut! Da3Z ift ihrer Weisheit zwar nicht einziger, aber 
ber am Häufigften gehörte Schluß. Denn — felber und mit eigener 
Verantwortung möchten fie die Preije für fih nicht kalkulieren. Sie 
wifjen au8 ihrer Praxis, wie leicht man das Publikum übers lange Ohr 
hauen kann, und das ift e& ja auch, wa? fie wollen; nur jollen andere 
nen das DVdium übernehmen, damit fie ihre Händchen in Unfchuld
	        

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Der Brotwucher. Perles, 1925.
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