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Der Brotwucher

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Bibliographic data

fullscreen: Der Brotwucher

Monograph

Identifikator:
1029401462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178646
Document type:
Monograph
Author:
Kaff, Siegmund http://d-nb.info/gnd/138991537
Title:
Der Brotwucher
Place of publication:
Wien & Leipzig
Publisher:
Perles
Year of publication:
1925
Scope:
80 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Brotwucher
  • Title page
  • Contents

Full text

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Bom Arbeiter und Konfjumenten]huß. 
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Bolte „Klavier fpielen“ zu können — warum follte man e8& nicht auch 
jeßt tun? Wer hatte den Mut, dagegen aufzubegehren? 
So war denn alle& ganz nah Wunfch der Broterzeuger gekommen. 
Niemand kümmerte fich um ihr Tun, Troßg Preistreibereigejeg, Wirt- 
ichaftspolizei, Preisprüfungsftelle bewegten fich die Brotpreife Konftant auf- 
märts, Ya die Broterzeuger Hatten e8 verjtanden, für ihre Berehnungen 
ine Art behördliher Sanktion in Form ftiller Duldung zu erhalten. 
Rurz e& war eine wunderbare Situation, die ein tüichtiger Gefchäfts- 
mann, dem e8 nicht bloß um das eigene, Jondern auch um_das gPacmeine 
Wohl zu tun war, nicht ungenüßt laffen durfte. Uljo fruktifijte. .e man 
ie und die Dummheit der Menfchen. Warum auch nicht? Taten e3 denn 
nicht alle? Ale im Namen der guten Sache, im Interefje des Volkes? 
Die ökonomiichen Gejege zwingen un dazu, verficherten die einen; der 
Rapitalismu? läßt ung keinen anderen Ausweg, beteuerten die anderen. 
Tatjadhe war, daß die goldenen Zeiten der Kriegsgewinne, da fie alle 
— alle! — an dem wehrlofen Staate fich bereichert, daz Volf$vermögen 
zeplündert und die Mafjjen gebrandjhagt Hatten, daß dieje goldenen 
Beiten au nach dem Kriege und nach Aufhebung der Zwangswirtfchaft 
anbielten. Al3 dann im Frühjahr 1922 der freie Wirtjchaft&verkehr 
pfaßgriff, fOhienen fih die Berhältnifie erft- recht zugunften der Brot- 
erzeuger zu geftalten. Ende April wurde die Yrotkarte befeitigt, in der 
Broterzeugung begann der unbejHränkte Wettbewerb, vielmehr er fvllte 
beginnen. Brotgewicht und „preis konnten je nach der Leiftungsfähigkeit 
des Bäcker8 variieren, ohne daß die Regierung ein Kecht gehabt Hätte, 
diefelben zu diktieren. Um Preizexzeffe hintanzuhalten, {tand ihr das 
Breistreibereigefeß zu Gebote. AWber gerade daS paßte den Bäckern nicht; 
fie hätten fih in der neuen Freiheit unbehaglich gefühlt, wenn nicht der 
ziferne Reifen, den die Zwangswirtjdhaft um fie gejpannt Hatte, auch 
nach ihrer Aufhebung wirkfjam geblieben wäre. €8 war eine ganz loje, 
iormiloje, aber doch lebendige Yrganifation, die den Zuftand, weldhen 
Brotrayonierung und Höüchftpreis herbeigeführt Hatten und den die Bäcker 
zu bverewigen beftrebt waren. Der gefidherte Kundenfiock konnte ja fonft 
verloren gehen, die Konkurrenz der Brotfabritfen untereinander mit vers 
jtärfter Kraft wieder aufleben. Daz mußte bis auf weiteres verhindert 
merden! € war doch gar zu bequem, die Verantwortung für die Yrot- 
teuerung der Regierung zuzuichieben; daran Hatten die großen Fabriken 
mie die KMeinbetriebe ein großes Interefje. Sie alle fühten fich gegen« 
über den Konfumenten folidarijh. Darum Ioderte fihH da Band der 
Siniakeit, welches die Awangswirtichaft um fie gelungen, auch nicht
	        

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Der Brotwucher. Perles, 1925.
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