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Der Brotwucher

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Bibliographic data

fullscreen: Der Brotwucher

Monograph

Identifikator:
1029401462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178646
Document type:
Monograph
Author:
Kaff, Siegmund http://d-nb.info/gnd/138991537
Title:
Der Brotwucher
Place of publication:
Wien & Leipzig
Publisher:
Perles
Year of publication:
1925
Scope:
80 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Brotwucher
  • Title page
  • Contents

Full text

Bon den Hammerbrotwerken und ihrem FJunktionswandel. 55 
verlangte; Methoden allerdings, weldgen der Schwindelgeruch Übler 
Bourgeois-Methoden anhaftete . . 
AÄußerft Harakteriftifch ift in diejer Beziehung der Brief, welchen 
der im Auftrage der Partei Handelnde Gründer Dr. Benno Karpeles 
an bdie Länderbank jchrieb. Diejes Dokument {ftellte gleidjam das 
wirtfhaftzpolitifcdhe Slaubensbekenntnis des Verfaljer3 dar, der fi für 
einen SGenofjenfchafter hielt und von vielen und in weiten Parteikreifen 
au dafür gehalten wurde — eine Einbildung, die durch das Bantk- 
Memorandum auf das hündigfte widerlegt wird. Denn diejes Schriftftüc 
[ieß erfennen, daß der Verfaffer und die Partei die Vorausfjeßungen 
einer für den Maffenkonjum beftimmten Produktion völlig verkannten 
und von einer genofjenjchaftlidhen Auffafjung der Dinge weit entfernt 
waren. Daß die Parteivertretung diefe grundfaljhe‘ Theorie fih zu eigen 
machte und mit deren „SGeifte“ die gejamte Bewegung vergiftete, war für 
leßtere von verhängnisvoller Bedeutung. Wenn es in der Folge in der 
wirt/haftligen Organijation der Arbeiter zu jHweren Krijen kam, dann 
trägt hierfür die BParteivertretung eine Verantwortung, die ihr nur 
deshalb nicht voll zum Bewußtjein gebracht wurde, weil mit der ver- 
fogenen Bhraje von der Einigkeit der Partei, die nur das Feigenblatt 
für die Machthaber darftellte, jeder Widerjpruch im Keime erftict wurde. 
Vor der Mafje war man ficher; deren Unverftand und Indolenz er- 
probten fich auch hier. Die nicht zur Demokratie, fondern zum Perjonenkultus 
erzogenen Vertrauensmänner aber bildeten die Stüken des Syftem3 und 
garantierten deffen ungeftörte Fortdauer. 
Das Projekt, welches in dem Memorandum entwickelt wurde, war 
an fih jhon phantaftijh genug und für jeden gerade denfenden und 
au) nur einigermaßen erfahrenen Menjchen faufmännifch eine Torheit, 
fozialpolitijh und genoffenjdhaftlidh eine Unredlichkeit. €3 war naiv 
und Hirnrijjig zugleich. Kritiklos Hatte e& die Parteienvertretung Üüber- 
nommen, vorfichtshalber jedoch der Parteibffentlichteit vorenthalten. 
So befchaffen war eben diefe Demokratie, daß fie die größten Unter- 
neHmungen gleichjam Hinter dem Rücken der Maijje realifieren und in 
die Wirklichkeit jAmuggeln wollte, wa fie nicht Hinderte, von einem 
„Werk der Wiener Arbeiter“ zu prechen. BegreiflihH war diefe Vorficht, 
denn der Plan bedeutete nicht®$ weniger als die NuZlieferung des 
Konfums der Arbeiter an daz Bankfapital! C€3 war jeden- 
falls eine ganz eigenartige Methode, die Maffen vom Drude des Ka- 
pitaligmu8 zu befreien. Der Kleinhandel, der Zwifjhenhandel follte
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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