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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

0 
Bevölkerung der Industriestädte wuchs in den 90er Jahren rasch 
an und bedurfte einer vermehrten Getreide- und Lebensmittel 
zufuhr. Der Überschuß der Getreideeinfuhr Englands über die 
Ausfuhr verzehnfachte sich in den beiden letzten Jahrzehnten des 
Jahrhunderts (im Durchschnitt 1780/90 : 219 000 Quarter, 
1801 : 2 349 000 Quarter), und die Hauptmasse dieser Getreide 
ausfuhr stammte aus Deutschland, vorzugsweise aus Preußen 
(Danzig) und Pommern. Kein Wunder, daß die deutsche Reederei 
im Schiffsverkehr der Themse 1798 mit 099 Schiffen nächst der 
britischen an erster Stelle stand, daß der Wert ves Londoner Ein- und 
Ausfuhrhandels mit Deutschland selbst den mit Ostindien oder 
Westindien übertraf. Für Hamburg war neben der Kolonial 
wareneinfuhr namentlich noch die Kohlenzufuhr aus Newcastle 
— zum Betrieb der Zuckersiedereien — unentbehrlich. Der Verkehr 
mit Frankreich ging nun allerdings zurück, aber doch nicht im 
gleichem Maße, wie man nach der Zunahme der englichen Einfuhr 
erwarten sollte. Mit anderen Worten, der englisch-französische 
Seekrieg brachte für den hansestädtischen Seehandel nicht nur eine 
Verlegung, sondern eine bedeutende Steigerung des Geschäfts mit sich. 
Aber England war nicht der einzige Erbe des französischen 
Kolonialwarenhandels. Noch eine andere Nation beteiligte sich 
mit Eifer am zunehmenden Seehandel niit überseeischen Genuß 
mitteln und Rohstoffen, die jungen Vereinigten Staaten von Nord 
amerika. Da die amerikanische Schiffahrt in den Handelswirren 
der napoleonischen Zeit keine unbeträchtliche Rolle spielt, müssen 
wir auf diesen Zweig des hansestädtischen Verkehrs wenigstens einen 
kurzen Blick werfen. Schon der Befreiungskrieg selbst, etwa von 
1780 an, hatte Versuche zur Anknüpfung einer direkten Handels 
verbindung der aufständischen Kolonien mit den Hansestädten hervor 
gerufen, die zunächst freilich noch den Charakter wilder und ziem 
lich unbedachtsamer Spekulation trugen. Der eigentliche Aufschwung 
des amerikanischen Verkehrs mit Hamburg und Bremen datiert 
erst seit den neunziger Jahren. Seine Entwicklung übertraf wo 
möglich noch die des Verkehrs mit England an Schnelligkeit und 
Umfang. „Eine Hauptursache des in den letzten Jahren zu 
nehmenden Gewühls der Hamburger Handlung kömmt von Nord 
amerika her", schrieb Johann Georg Büsch im Jahre 1797. 
Einige Zahlen mögen das näher beleuchten: 1790 figurierten die
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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