Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

10 Anfaiigsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
nisse, insbesondere das der Nahrung, auf ein Mindestmaß 
einzuschränken, und sie durch Bedürfnisse höheren Ranges, 
geistige und sittliche, zu ersetzen, die weder große Ausgaben 
noch großen Luxus erfordern, die aber das Leben besser aus 
füllen können. Einfaches Leben besagt nicht Unterdrückung 
des Luxus; es bedeutet den materiellen durch geistigen Luxus 
ersetzen, und das steht in keiner Beziehung zur Wirtschaft 
der Tiere. 
Die Arbeit. Jetzt wollen wir sehn, wie die Tiere ihre 
Bedürfnisse befriedigen. Geschieht es durch Arbeit? Nicht 
bei allen: denn man kann das von den Pflanzenfressern nicht 
behaupten: Abgrasen ist keine Arbeit. Doch kann man wohl 
behaupten, daß diejenigen, die von Körnern, Beeren oder 
Wurzeln leben und die überall ein wenig herumschnüffeln 
müssen, um sich eine einträgliche Ernte zu verschaffen, eine 
Arbeit leisten. Jedenfalls muß man es von den Fleischfressern 
sagen: sie arbeiten im strengen Sinne des Wortes. Ihr 
ganzes Leben ist mit Jagd oder Fischfang ausgefüllt — das 
sind sehr wohl Arbeiten, und sogar Arbeiten, die gewaltige 
körperliche Anstrengungen erfordern. Und das Menschen 
geschlecht hat Jahrtausende lang kaum andere Arbeit geleistet 
als diese drei: Sammeln, Jagd und Fischfang. 
Gehen wir von der Nahrung zur Wohnung über, so 
finden wir, daß dies Bedürfnis bei den Tieren nicht nur 
Arbeiten erfordert, sondern wirkliche Geschicklichkeiten in 
wunderbarer Mannigfaltigkeit. Schon der Vogel ist in dieser 
Hinsicht viel fortgeschrittener als die Säugetiere. Man weiß, 
mit welcher Kunst und Liebe er sein Nest baut, und wie ver 
schiedenartig die Vogelnester sind. Es gibt sogar Vögel, wie 
z. B. die Goldamsel, die ihre Nester herstellen, indem sie 
Blätter zusammennähen. 
Aber besonders in der Wunderwelt der Insekten staunen 
wir über die verschiedenartigsten Fertigkeiten: die einen sind 
Wühltiere, andere bearbeiten Holz, andere die Erde, wieder 
andere Steine; es gibt auch welche, die Totengräber sind, 
nämlich die Aaskäfer. Eine Bienenart tapeziert ihr Nest mit 
Blütenblättern aus. Es gibt kaum einen Unterschied zwischen 
den Fertigkeiten der Tiere und denen der Menschen, außer 
daß dort jede Art nur ein Handwerk ausübt, während das 
Menschengeschlecht sie allesamt vereinigt. 
Indessen _ scheint es doch, daß zwischen der Tier- und 
Menschenarbeit ein anderer Unterschied besteht, und zwar ein 
so wesentlicher, daß man sich fragen darf, ob die erste über-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Tote Und Lebendige Wissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.