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Steuerreform im Kanton Zürich

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Bibliographic data

fullscreen: Steuerreform im Kanton Zürich

Monograph

Identifikator:
103092726X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82021
Document type:
Monograph
Title:
Steuerreform im Kanton Zürich
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Verlag von Arnold Bopp
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (56 Seiten 8")
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Mängel des Entwurfs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Steuerreform im Kanton Zürich
  • Title page
  • Contents
  • A. Zweck der Steuerreform
  • B. Vorzüge des Entwurfs
  • C. Mängel des Entwurfs
  • D. Gegenentwürfe. 1. Gesetz betreffend die direkten Steuern

Full text

  
  
   
Eine eigentümliche Lösung hat im Entwurfe die Frage der 
Steuererleichterungen gefunden. 
Für die Staatssteuer ist bestimmt, dass Haushaltungsvorstände 
von der Steuer für Erwerbseinkommen zwölf Franken und 
weiter für jedes in der Haushaltung lebende Kind unter 14 Jahren 
und jede arbeitsunfähige Person, deren Unterhalt dem Haushal- 
lungsvorstande obliegt, zwei Franken abrechnen dürfen. Für die 
übrigen Einzelpersonen beträgt der Abzug acht Franken. Damit 
beabsichtigt man, für die kinderlosen Haushaltungsvorstände die 
ersten 800 Franken des Erwerbseinkommens, für jedes Kind unter 
14 Jahren und jede arbeitsunfähige Person im Haushalt weitere 
100 Franken, für die anderen steuerpflichtigen Einzelpersonen die 
Ststen 600 Franken von der Steuer zu befreien. 
Bei der Gemeindesteuer sollten für die kinderlosen Haushal- 
Wngsvorstände die ersten 600 Franken des Erwerbs einkommens, 
für jedes Kind und jede arbeitsunfähige Person im. Haushalt 
Weitere 100 Franken steuerfrei sein; für die anderen steuerpflichtigen 
Einzelpersonen die ersten 400 Franken. In den Städten Zürich 
und Winterthur könnten die gleichen Beträge wie bei der Staats- 
Steuer steuerfrei erklärt werden. | 
Diese Vorschläge sind in verschiedener Hinsicht unbe- 
friedigend. 
Erstens ist nicht einzusehen, weshalb einerseits vom Er- 
Werbseinkommen, ob es nun 1000 Franken oder 50,000 Franken 
beträgt, unter allen Umständen die ersten 600—1000 Franken 
Steuerfrei sein sollen, anderseits eine Witwe oder Waisenkinder 
Oder ein Krüppel, die von den Zinsen eines kleinen Vermögens 
leben müssen, die volle, überdies noch bedeutend höhere Steuer vom 
Sanzen Vermögensertrage bezahlen sollen. Wo bleibt da das 
Prinzip der Steuerbefreiung des Existenzminimums ? Vernünftiger- 
weise müssten alle, diejenigen, welche ein gewisses minimales, zur 
Existenz erforderliches Einkommen nicht erreichen, von der Ein- 
kommenssteuer befreit werden, gleichgiltig ob dieses Ein- 
kommen aus Arbeit oder Vermögen oder aus beiden zusammen 
Tesultiert. In diesem Sinne berücksichtigt eine grössere An- 
Zahl von Schweizerkantonen das Existenzminimum. In diesem 
Sinne bewegt sich auch der in unsern frühern Eingaben ge- 
Machte Vorschlag einer Degressivsteuer. Sie nimmt gleichmässig 
ab bis zu einer gewissen Grenze; wessen Einkommen aus Er- 
2 
  
  
	        

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Steuerreform Im Kanton Zürich. Verlag von Arnold Bopp, 1905.
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