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Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

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Bibliographic data

fullscreen: Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

Monograph

Identifikator:
1031019537
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60551
Document type:
Monograph
Author:
Kertész, Adolf http://d-nb.info/gnd/1013269713
Title:
Die Textilindustrie sämtlicher Staaten
Edition:
Zweite Auflage der "Textilindustrie Deutschlands im Welthandel"
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XXVI, 741 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Textilindustrie Asiens und Australiens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Textilindustrie sämtlicher Staaten
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Textilindustrie der europäischen Staaten
  • B. Die Textilindustrie Amerikas
  • C. Die Textilindustrie Asiens und Australiens
  • D. Die Textilindustrie Afrikas

Full text

Produktion. Ein- und Ausfuhr. 
643 
Ein- und Ausfuhr von Textilwaren in Persien'). 
Die bedeutendsten Einfuhrartikel sind Baumwollgewebe, die in rohem, 
buntgewebtem und bedrucktem Zustande eingeführt werden. Die rohen Gewebe 
sind die normalen Exportgewebe, die als Mexicans, T Cloth, Grey Cloth 
und Grey Shirtings eingeführt werden. Hauptlieferant für diese Artikel ist 
England, dem in neuerer Zeit Britisch-Indien Konkurrenz macht. Auch Ruß 
land liefert einen Teil in besserer Ware. Die Menge der eingeführten rohen 
Gewebe würde nach einer Schätzung 14Proz. von der Gesamteinfuhr an Geweben 
betragen. 
Gebleichte und gefärbte Gewebe. Die Einfuhr dieser Artikel beträgt 
annähernd 13 Proz. der Gesamtmenge an Geweben. Die wichtigsten sind: 
„White Shirtings“ und „Musseline“ (Mulle). Die ersteren werden in den üblichen 
Qualitäten vornehmlich aus England und Britisch-Indien geliefert. Die Mull 
stoffe werden in bedeutenden Mengen aus England eingeführt, und zwar am 
meisten in weißer, brauner und schwarzer Farbe. Sie werden zu Kopftüchern 
verarbeitet und von den persischen Frauen allgemein benutzt. 
Bedruckte Gewebe. Die wichtigsten sind die türkischroten, bunt 
bedruckten Gewebe, die fast ausschließlich Rußland liefert. Einen stärkeren Ab 
satz finden jedoch die billigeren Druckstoffe, die zum größten Teil aus England, 
zum kleineren aus Rußland eingeführt werden. Auch die einheimischen, mittels 
Handdruck hergestellten Gewebe finden noch starken Absatz, wenn sie auch im 
Preise gegen die englischen oder russischen Waren nicht konkurrieren können. 
Weitere Gewebearten sind: leichte buntgewebte Baumwollstoffe, die 
für Blusen Verwendung finden, Baumwollgewebe für Tischdecken, Möbel, 
Vorhänge usw., bedruckte Flanelle und Barchente, welch’ letztere jedoch 
weniger beliebt sind; ferner als sehr große Einfuhrartikel die verschiedenen 
Satins. Die Satins werden meistens in mercerisierter Ware in bunter wie auch 
schwarzer Farbe und ebenso auch in den verschiedenen bedruckten Ausführungen 
eingeführt. England und Rußland beherrschen darin den Markt. 
Baumwolltücher, und zwar Taschentücher, Kopftücher, Turban 
tücher und Umschlagtücher kommen zumeist aus England, der Schweiz, 
Rußland, die mittels Handdruck verfertigten Musselintücher zum Teil auch aus 
der Türkei. Badetücher, die kleinkariert sind, auf den Längsseiten eine mehr 
farbig gewebte Leiste und am Kopfende das Muster des Badetuches in ver 
größertem Maßstabe enthalten, gehen ebenfalls sehr stark. 
Baumwollgarne. Diese werden zum größten Teil aus Britisch-Indien, 
zum kleineren Teil aus Rußland und England eingeführt. Grey-Water Garne 
Nr. 16 bis 24 kommen zumeist aus Manchester. Grey-Water Nr. 16 aus Bombay 
werden hauptsächlich für die Teppichfabrikation, zum Wirken der persischen 
J ) Sehr ausführliche Angaben befinden sich in „Berichte über Handel und Industrie“ 1910, S. 400. 
41*
	        

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Die Textilindustrie Sämtlicher Staaten. Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn, 1917.
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