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Kapitalismus und Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kapitalismus und Sozialismus

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kapitalismus und Sozialismus
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftsverfassung und der Sozialismus
  • II. Die sozialistische Kritik an der bestehenden Wirtschaftsordnung
  • Schlußbetrachtungen

Full text

142 
II, 3, A. Die Leistungsfähigkeit des Individualismus 
Verschlechterung, sondern zur Verbesserung der Lage der Arbeitenden 
ist der Sozialismus doch wohl ersonnen worden. 
Auch in einer sozialistischen Gesellschaft kann also der Übergang 
zu neuen Produktionsmethoden nur allmählich, nur in dem Maße, 
wie die Kapitalvermehrung ohne allzu fühlbare Einschränkung des 
Konsums sich durchführen läßt, erfolgen. Das heißt aber, die sozia 
listische Gesellschaft hat auch auf diesem Gebiete nichts vor der heu 
tigen Wirtschaftsordnung voraus. 
Und zugleich erhellt hieraus: Solange das Kapital knapp ist, ist 
es nicht wirtschaftlich, irgendwelche beliebigen arbeitsparenden Er 
findungen in der Praxis zur Anwendung zu bringen, sondern es 
müssen diejenigen ausgesucht werden, die den größten Ertrag in 
Aussicht stellen. Diese ausfindig zu machen, gelingt aber heute sehr 
einfach mit Hilfe der Institution des Kapitalzinses. Das Vorhanden 
sein des Zinses, die Notwendigkeit für den Unternehmer, bei der 
Berechnung seiner Produktionskosten einen Zins für das von ihm 
gebrauchte Kapital einstellen zu müssen, wirkt gleichsam auto 
matisch darauf hin, daß alle diejenigen Kapitalverwendungen unter 
bleiben, bei denen die wirtschaftlichen Vorteile, die sie bieten, unter 
einer gewissen Grenze sich halten. Man kann also ruhig zugeben: 
durch die Einrichtung des Zinses wird heute die Einführung von 
manchen arbeitsparenden Maschinen und anderen Produktionsvor 
teilen unmöglich gemacht, darin liegt aber nichts Unwirtschaftliches, 
es wird dadurch nicht die Entwicklung des Wirtschaftslebens zur 
höchsten Stufe der Technik künstlich aufgehalten, sondern im Gegen 
teil, es ist im höchsten Grade wirtschaftlich. <£5 verhindert, daß 
Kapital in solchen Verwendungen angelegt wird, in denen es nicht 
soviel Nutzen zu stiften vermag wie in anderep. Solange noch Knapp 
heit an Kapital besteht, solange das vorhandene Kapital nicht aus 
reicht, um alle Anlagemöglichkeiten zu berücksichtigen, in denen die 
Verwendung von Kapital überhaupt noch einen Nutzen verspricht, 
wird es im Interesse jeder Gesellschaftsordnung liegen, daß so ver 
fahren wird. Die unserer Wirtschaftsordnung so oft zum Vorwurf
	        

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