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Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?

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Bibliographic data

fullscreen: Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?

Monograph

Identifikator:
1685822886
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102665
Document type:
Monograph
Author:
Lozovskij, Aleksandr http://d-nb.info/gnd/104314591
Title:
Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Führer-Verl.
Year of publication:
1926
Scope:
70 S
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Warum nicht nach den anderen Ländern ?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Übervölkertes Land
  • Title page
  • Contents
  • Die Bevölkerungsverhältnisse der Erde
  • Das Städtewesen
  • Die Malthuslehre
  • Innere Kolonisation
  • Europäische Kolonisation
  • Weltkolonisation
  • Schlußbetrachtung

Full text

32 
Die Malthuslehre 
12 Millionen im Jahre 1648.) Viele Landstriche waren völlig ver 
heert und menschenleer. 
Diese Erscheinungen übten einen mächtigen Einfluß auf die 
allgemeinen Anschauungen und die Regierungspolitik aus. 
Das bis Mitte des 18. Jahrhunderts herrschende Merkantil 
system vertrat den Grundgedanken, daß der Reichtum eines 
Landes vorwiegend auf dem Besitz baren Geldes beruhe und 
stützte sich dabei auf die Tatsache, daß seefahrende Nationen 
und Handelsstädte zu Macht und Wohlstand gelangt waren. Es 
begünstigte daher den Handel und alle Produktionszweige, vor 
wiegend die Edelmetallproduktion. Die Bevölkerungspolitiker dieser 
Epoche bemühten sich, die Volkszahl zu heben, was sie, ähnlich 
wie dies schon im Altertum und im Mittelalter geschehen war, 
durch Begünstigung der Verheirateten, Prämiierung des Kinder 
reichtums, Anreiz zur Einwanderung usw. erstrebten. 
Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts bereits brachte dies 
bezüglich eine sehr günstige Entwicklung. Fortschritte der Land 
wirtschaft, gute Ernten, rasche Entwicklung von Handel und In 
dustrie, insbesondere in England, wo große Wirtsehaftsfreiheit 
herrschte, begünstigten das Wachstum der Bevölkerung und die 
Bildung von industriellen städtischen Zentralpunkten. Damit ent 
stand aber auch die Anhäufung von Not und Elend auf engem 
Raum. 
Und nun erfolgte ein Meinungsumschwung. Als nämlich Ende 
des 18. Jahrhunderts das Wachstum der Bevölkerung, zumal in 
den Städten, augenfällig wurde, trat an die Steile der bisherigen 
Wertschätzung des Volkswachstums die Angst vor der Über 
völkerung. Insbesondere nach der großen französischen Revolution 
gewann dieser Gedanke Macht. 
Dieser Zeit verdankt denn auch die Bevölkerungstheorie 
von Malthus ihre Entstehung. Dieser englische Nationalökonom, 
der 1766 bis 1834 lebte, legte in seinem berühmten Buch »Essay 
on the principles of population«, dar, daß die Vermehrung der 
Bevölkerung nicht ins Ungemessene gehen könne, sondern von 
der Menge der beschaffbaren Unterhaltsmittel abhängig sei. Das 
Werk erschien 1798 in erster, 1888 in neunter Auflage in London 
und erlebte auch mehrere deutsche Ausgaben (1807, 1900 und 
1905).
	        

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Übervölkertes Land. Wilhelm Braumüller Universitäts-Verlagsbuchhandlung, 1923.
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