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Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels

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Bibliographic data

fullscreen: Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels

Monograph

Identifikator:
1686253303
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105183
Document type:
Monograph
Author:
Weigmann, Hans http://d-nb.info/gnd/1047545659
Title:
Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
84 S
graph. Darst
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Theorie der internationalen Werte als heteronomes Prinzip in der klassischen Werttheorie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Das Problem
  • I. Kapitel. Die Theorie der internationalen Werte als heteronomes Prinzip in der klassischen Werttheorie
  • II. Kapitel. Die Auflösung der Theorie der internationalen Werte in das System der Nutzentheorie
  • III. Kapitel. Über das Problem der „angewandten" Theorie

Full text

— 3 — 
Eine wenigstens annähernd in der Wirklichkeit existierende 
Proportion dieser Art ist also eine der materiellen Voraussetzungen 
der Ricardoschen „Hypothese“. Von einer Substitution von 
Kapital und Arbeit gegeneinander wird nicht gesprochen, und wenn 
auch Kapital als vorgetane Arbeit aufgefaßt wird, so wird zwar die 
verschiedene Dauer solcher mittelbaren Arbeit erwähnt, aber nicht 
als Hinderungsgrund für die Theorie des natürlichen Preises auf- 
gefaßt ?). 
Die in der eben genannten schon enthaltene, hier entscheidende 
materielle Voraussetzung Ricardos für seine radikale Reduzierung 
aller empirischen Differenzierungen von Arbeit (verschiedene Ar- 
beitsqualität und -Intensität) und Kapital. (verschiedene Kombi- 
nationen von stehendem und umlaufendem Kapital und damit 
Verschiedenheit der Dauer, d. i. des Abnutzungsgrades) ist aber 
diejenige der freien Konkurrenz, der deus ex machina zur Nivel- 
lierung der Tauschwerte. 
Nur innerhalb eines Konkurrenzgebietes der Produktions- 
faktoren Kapital und Arbeit ist die Theorie des natürlichen Preises 
überhaupt möglich. Denn erst durch die freie Konkurrenz werden 
Lohnsatz und Profitrate zu durchschnittlichen Größen, gelangen 
Kapital und Arbeitsaufwand in ein proportionales Verhältnis, indem 
der Arbeitsaufwand durch den „natürlichen“ Lohn — jene kon- 
stante Größe, die von Ricardo teils aus der Arbeitsmenge, teils 
aber auch aus dem Werte der Arbeit (Lebensunterhalt) erklärt 
wird — bezahlt wird. 
Noch einmal machen wir hier auf den logischen Fehler Ri- 
cardos aufmerksam, den wir oben als eine Verwechselung von 
Fiktion und Hypothese bezeichneten. Tatsächlich bleibt in der 
Ricardoschen Theorie das Problem der Preisursache, also die 
Frage nach dem Realgrund des Preises unberührt. Was Ricardo 
als Realgrund irrtümlicherweise ansieht, ist nur Maßstab, und wenn 
er in einer anderen Äußerung den Produktionspreis in Lohnsatz 
und Profitrate zerlegt und den Lohnsatz wiederum aus den Lebens- 
haltungskosten ableitet, dreht er sich im Kreise. 
Wie dem auch sei, wir sehen: ohne die Annahme freier Kon- 
kurrenz ist die Theorie des natürlichen Preises wenigstens auf keinen 
Fall haltbar. Ihre sonstige Möglichkeit angenommen, hat sie selbst 
dann nur einen äußerst beschränkten Erklärungswert. Für die 
Wirklichkeit ergeben sich, wie Boehler richtig bemerkt, Modi- 
1) Vgl. Amonnz a.a. 0. 5.38.
	        

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Kritischer Beitrag Zur Theorie Des Internationalen Handels. Fischer, 1926.
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