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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1689561912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101785
Document type:
Monograph
Author:
Below, Georg von http://d-nb.info/gnd/118658085
Title:
Probleme der Wirtschaftsgeschichte
Edition:
2., photomechanisch gedr. und durch ein ausführliches Vorw. erg. Aufl
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr
Year of publication:
1926
Scope:
XXIV, 710 S
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Entwicklung der inneren Politik Deutschlands seit 1890
  • Zweites Kapitel. Die soziale Entwicklung Berlins von 1890 - 1905
  • Drittes Kapitel. Die Parteiorganisationen unter dem gemeinen Recht
  • Viertes Kapitel. Bemerkenswerte Konferenzen und beschließende Versammlungen der Sozialdemokratie Berlins
  • Fünftes Kapitel. Die bedeutsamsten Demonstrationsversammlungen der Berliner Arbeiterschaft
  • Sechstes Kapitel. Die Wahlen zum Deutschen Reichstag in Berlin und den Vororten
  • Siebentes Kapitel. Die Vertretung der Sozialdemokratie Groß-Berlins in den Kommunalverwaltungen
  • Achtes Kapitel. Die Sozialdemokratie in den Gewerbegerichten und den Kaufmannsgerichten Groß-Berlins
  • Neuntes Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung Berlins
  • Zehntes Kapitel. Die bedeutsamsten gewerkschaftlichen Kämpfe Berlins
  • Elftes Kapitel. Der große Bierboykott von 1894
  • Zwölftes Kapitel. Die gewerkschaftliche Bewegung der Handlungsgehilfen Berlins
  • Dreizehntes Kapitel. Die sozialdemokratische Frauenbewegung Berlins
  • Vierzehntes Kapitel. Die Berliner Arbeiter-Sanitätskommission und der Boykott der Charité
  • Fünfzehntes Kapitel. Die Schöpfungen der Berliner Sozialdemokratie für Bildung und Kunst
  • Sechzehntes Kapitel. Die Entwicklung der sozialdemokratischen Presse Berlins
  • Siebzehtes Kapitel. Die Wahlen zum preußischen Abgeordnetenhaus
  • Achtzehntes Kapitel. Die Entwicklung der Maifeier in Berlin
  • Neunzehntes Kapitel. Die Opfer und die Bilanz des Kampfes

Full text

314 
sollten unter Zugrundelegung dieses „Mindesttarifs" der freien Ver 
einbarung überlassen bleiben. Aber selbst unter dieser Voraussetzung, und 
obwohl die Sätze des Tarifs hinter den angeblich von vielen von ihnen 
gezahlten Löhnen noch zurückblieben, wollten die Fabrikanten von dem Tarif 
nichts wissen. Damit fiel aber auch für die Arbeiter jeder Grund hinweg, 
noch länger Zugeständnisse zu machen. In einer auf den 31. August ein 
berufenen Versammlung beschlossen sie nach einem Referat Timms ein 
stimmig eine von diesem beantragte Resolution, die in die Sätze ausläuft: 
„Wenn die Anternehmer in ihrer Gesamtheit dafür eintreten würden, 
den Mindesttarif überall durchzusetzen, so würde er als Mittel zur An- 
bahnung geregelter Verhältnisse in der Konfektion unsere Zustimmung 
erhalten; wenn er aber jetzt dazu benutzt wird, die Löhne noch weiter 
herabzudrücken, so sind wir außerstande, diesem Tarif unsere Zu 
stimmung zu geben. Würde es geschehen, so berufen sich die Konfek 
tionäre in ihrer Charakterlosigkeit noch auf das Votum der Arbeiter, 
um ihrem brutalen Vorgehen noch einen Schein von Recht zu geben. 
Deshalb lehnen wir den Minimaltaris des Einigungsamts ab. Die 
Versammlung bedauert, daß der Versuch des Einigungsamts, geordnete 
Zustände in der Konfektion zu schaffen, gescheitert ist. Es bleibt den 
Arbeitern kein anderer Weg, als durch eine geschlossene Organisation 
sich bessere Zustände zu erringen." 
In jeder Form waren die Bemühungen des Einigungsamts fehlgeschlagen, 
was dieses unterm 23. September 1896 in der Tagespresse feststellte. 
Zugleich mit seinem Mandat war jetzt auch der provisorische Vertrag vom 
19. Februar abgelaufen, und die darin ausbedungenen Lohnverbesserungen 
hingen nun wieder völlig vom guten Willen der einzelnen Fabrikanten und 
der Widerstandskraft der Arbeiter als Individuen oder Gruppen ab. Mit 
dieser war es aber am Ende des Kampfes nur unwesentlich besser gestellt 
als wie am Anfang. Was in den ersten Wochen des Kampfes der 
Organisation zugeströmt war, hatte sich mit sehr geringen Ausnahmen 
wieder verlaufen, so daß man zeitweise bitter von einer „Organisationsflucht" 
sprechen konnte. Die Statistik der Gewerkschaftskommission verzeichnet für 
1897 in der Maß- und Konfektionsschneiderei nur 1030 Organisierte. 
Dies widerlegt im Grunde allein schon die Kritiken, die während des 
Kanrpfes und hinterher der Fünfcrkommission wegen angeblich zu weit 
getriebener Nachgiebigkeit gemacht wurden. Die Anhänger der Lokal 
organisation, die während des Kampfes keine Versammlung hatten vorüber 
gehen lassen, ohne Vorwürfe dieser Art zu erheben, steigerten sie am Schluß 
noch zu allerhand häßlichen persönlichen Verdächtigungen. Aber es liegt 
auf der Äand, daß, wo man mit einem so wenig ausdauernden Element zu 
tun hatte, das Formulieren auch der radikalsten Forderungen, das Bestehen 
auf den letzten Buchstaben des Verlangten am Ausgang der Sache nichts 
hätte bessern können. Die in jenem Sinn agitierende Frau Gubcla hatte 
sich am 14. August ebenfalls im Sitzungssaal des Einigungsamts eingestellt 
und im Gegensatz zur Fünfcrkommission erklärt, daß sie als Arbeiterin den 
vom Einigungsamt vorgeschlagenen Tarif ablehne. Wenn diese Erklärung 
auf den Ausgang der Verhandlungen überhaupt einen Einfluß hätte aus 
üben können, so höchstens nur den, den Fabrikanten für deren Nein den 
angenehmsten Vorwand zu liefern.
	        

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Steuerreform Im Kanton Zürich. Verlag von Arnold Bopp, 1905.
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