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Leistung und Wert

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Bibliographic data

fullscreen: Leistung und Wert

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Bilanzwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leistung und Wert
  • Title page
  • Buchhaltungsbegriff. Kaufmannsbegriff
  • Leistung. Wert
  • Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Ausgestaltung der Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Rückblick auf die Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Das Bilanzwesen
  • Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
  • Die Schenkung
  • Die Geheimbuchhaltung
  • Contents

Full text

— 136. — 
liche Wertverminderungen handeln. Es ist z. B. eine Sache zu teuer 
eingekauft worden; hat sie 10 000 Mark gekostet, so war sie in dieser 
Höhe Bestandteil des Kapitals geworden und müßte, zu 12 000 Mark 
verkauft, einen Reinertrag von 2000 Mark bringen. Aber andere 
Kaufleute verkaufen die gleiche Sache für 9000 Mark. Will der Unter- 
nehmer nicht darauf sitzen bleiben, so muß er sie heruntersetzen 
und zwar nicht um 1000 Mark, sondern auf den Betrag, der bei einem 
Verkauf von 9000 Mark Reinertrag ließe, also etwa auf 8000 Mark. 
Hinsichtlich dieser Sache vermindert sich das Kapital somit um 
2000 Mark, die, soll es auf seiner Höhe bleiben, vom Ertrag zuge- 
schlagen werden, unerhoben bleiben müssen. Ebenso liegt der Fall, 
wenn ein Unternehmen Rohstoffe in großer Menge beschaffte, die 
sich als untauglich erwiesen oder wegen Einstellung der Erzeugung, 
der sie dienen sollten, nicht gebraucht werden, und die nun unter 
Einkaufspreis abgegeben werden müssen. Oder eine Maschinen- 
fabrik hat auf Grund eines Patentes gewisse Apparate hergestellt, 
die anfänglich Absatz fanden. In übergroßer Hoffnungsseligkeit hat 
sie große Mengen auf Vorrat angefertigt; aber der Absatz stockt, die 
Erfindung wurde durch eine bessere überholt. Hier heißt es Farbe 
bekennen, den Werbungswert herabsetzen auf eine Höhe, die Aus- 
sicht gewährt, die Sachen mit Reinertrag absetzen zu können. Man 
könnte daran Anstoß nehmen, daß an dem gewissenhaft geschätzten 
Verkaufspreise noch Ertrag abgesetzt werden soll. Es kann sich aber 
unter Umständen um erhebliche Kapitalteile handeln und das Kapital 
würde hinsichtlich dieser „ertragstot‘“ sein. Das Kapital soll aber 
leben, arbeiten, Ertrag bringen, kein Block sein. Indem man also 
die Sachen, deren Werbungswert eine Ertrag bringende Veräuße- 
rung nicht erwarten läßt, auf einen neuen, dies ermöglichenden Wer- 
bungswert herabgesetzt, werden sie den anderen normalen Handels- 
werten gleichgestellt, bringen nun auch Ertrag, und es kommt auch 
hinsichtlich dieser der Gesichtspunkt zur Geltung, daß der Unter- 
nehmerverdienst am Verwertungsgeschäft haftet. Es könnte einge- 
wandt werden, daß das aus dem Verkauf der fraglichen Sache ein- 
gehende Geld ja die Aufgabe des Kapitals übernimmt, Ertrag zu 
bringen. Der Einwand wäre nicht unbegründet, wenn sofort nach 
Anfang des Jahres das Geld an die Stelle der Sache träte. Dies 
pflegt aber gerade bei solchen Sachen, die eine Wertherabsetzung 
erforderlich machen, nicht der Fall zu sein. 
Arbeitsmittel. Die Wertabgabe der Arbeitsmittel ist ein 
normaler Vorgang, eine Sache der Ertragsbildung. Eine weiter- 
gehende Wertherabsetzung muß darin begründet sein, daß dem Ar- 
beitsmittel sein Restwert für das Unternehmen nicht mehr zukommt. 
Die laufende Wertabgabe wirkte bereits, indem sie den Ertrag be- 
lastete, Kapital zurückhaltend. Kostete ein Arbeitsmittel 20 000 
Mark, die man auf 20 Jahre verteilen wollte, so daß nach zehn Jahren 
sein Werbungswert noch 10000 Mark beträgt, so wurden 10000 
Mark in Arbeit, damit in Geld und dieses wieder in andere Kapital- 
teile umgesetzt. Soll nun nach zehn Jahren die Maschine durch eine
	        

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Leistung Und Wert. Memminger, 1926.
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