Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Leistung und Wert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Leistung und Wert

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Leistung und Wert
  • Title page
  • Buchhaltungsbegriff. Kaufmannsbegriff
  • Leistung. Wert
  • Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Ausgestaltung der Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Rückblick auf die Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Das Bilanzwesen
  • Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
  • Die Schenkung
  • Die Geheimbuchhaltung
  • Contents

Full text

—. 236. — 
Die Zahlungswerte müssen nicht notwendig in einem Edel- 
metall bestehen. Sie können einfache Belegzettel sein, welche der 
Käufer dem Verkäufer einhändigt und welche der letztere in Zahlung 
gibt, wenn er seinerseits als Käufer eines andern Handelswertes aufz 
tritt. Da aber diese Belege, weil sie auf ein bestimmtes Geschäft und 
damit auf einen bestimmten Betrag lauten, sich als Zahlungsmittel 
für ein späteres Kaufgeschäft weniger eignen, so bedient man sich 
stattdessen gedruckter Zettel, die von der Wirtschaftsgemeinschaft 
hergestellt sind und, in passende Abschnitte eingeteilt, den heutigen 
Kässenscheinen und Banknoten entsprechen. Diese gedruckten 
Zettel wären anfangs dem Verkäufer gegen den vom Käufer erhal- 
tenen Beleg auszuhändigen, bis soviel Zettel, Noten, im Umlauf sind, 
daß die Käufer den Preis des erstandenen Handelswerts unmittelbar 
mit den in ihrem Besitz befindlichen Noten bestreiten können. Ist 
dieser Zeitpunkt eingetreten, so brauchen keine Noten mehr ge- 
druckt zu werden. Die Noten müssen auf Einheiten bezw. auf ein 
Mehrfaches eines benannten Zahlungswerts lauten, nach dem beim 
Verkauf gerechnet wird, d. h. es muß ihnen eine Währung zugrunde 
liegen. Statt der auf kleine Beträge lautenden Noten, die im Ver- 
kehr leicht verdorben werden, wird man sich des widerstands- 
fähigeren Metalls bedienen. Die Verwendung des Edelmetalls zur 
Ausprägung von Währungsmünzen ist an sich nur eine Frage der 
Zweckmäßigkeit. Zu den Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit ge- 
hört zunächst, daß die Herstellung des Papiers für die Noten und der 
Druck derselben erhebliche Mittel beanspruchen und der Ersatz un- 
brauchbar gewordener Noten mit fortlaufenden Kosten verbunden 
ist, wogegen die Herstellung der so gut wie unbegrenzt haltbaren 
Gold- und Silbermünzen überreichlich dadurch gedeckt wird, daß 
man dem Edelmetall einen bestimmten Prozentsatz unedlen Metalls 
beimischt. Sodann kommt die größere Sicherheit gegen Verfäl- 
schung in Betracht, die beim Metall an Gewicht und Klang eher er- 
kannt werden kann. Davon aber ganz abgesehen ist die Verwen- 
dung der Edelmetalle als Zahlungsmittel eine von Alters her über- 
kommene, während die Banknoten, an das Bestehen einer Bank ge- 
knüpft, noch ziemlich neu sind und ihre Verwendung geordnete 
staatliche Verhältnisse und eine gewisse Ausdehnung des Geltungs- 
bereichs voraussetzt. Die Edelmetalle können nicht erzeugt, sie 
müssen aus dem Boden gewonnen werden. Da die gegenwärtig 
gewonnenen Mengen dem Gesamtbestande gegenüber nicht ins Ge- 
wicht fallen, so kann man den Umlauf als begrenzt und stetig be- 
trachten. Das ist insofern ein Vorzug, als eine willkürliche Vermeh- 
rung ausgeschlossen ist; es kann aber auch nachteilig wirken, denn 
die Zahlungswerte müssen sich als Zwischentauschmittel den Han- 
delswerten anpassen, ihre Menge muß also mit diesen beweglich 
sein. Daher gibt der Staat seiner Notenbank das Recht, über den 
durch Gold gedeckten Betrag hinaus Noten auszugeben, die durch 
Handelswechsel, also unmittelbar durch Handelswerte gedeckt sein 
müssen, beschränkt allerdings dieses Recht und besteuert den Mehr-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Leistung Und Wert. Memminger, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.