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Leistung und Wert

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Bibliographic data

fullscreen: Leistung und Wert

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Leistung und Wert
  • Title page
  • Buchhaltungsbegriff. Kaufmannsbegriff
  • Leistung. Wert
  • Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Ausgestaltung der Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Rückblick auf die Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Das Bilanzwesen
  • Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
  • Die Schenkung
  • Die Geheimbuchhaltung
  • Contents

Full text

nötige Geld borgen, wodurch die Tilgung der Verbindlichkeiten 
etwas verzögert, diese aber um die Zinsen erhöht werden. Damit 
die Verbindlichkeiten schließlich beglichen werden, muß das Land 
so lange auf den Gegenwert entsprechend vieler Handelswerte Ver- 
zicht leisten. In dieser Lage befindet sich gegenwärtig das Deutsche 
Reich. Es erscheint fast unmöglich, daß es wieder zu einer nor- 
malen, daß es zunächst zu einer aktiven Zahlungsbilanz gelangt, 
denn einerseits arbeitet es unter weit ungünstigeren Verhältnissen, 
als vor dem Kriege; andererseits begegnet es beim Auslande statt 
gesteigerter Aufnahmefähigkeit, die es braucht, im Gegenteil einer 
verminderten Aufnahmefähigkeit und Aufnahmewilligkeit. Das euro- 
päische Ausland befindet sich mehr oder weniger in einer ähnlichen 
Lage, wie Deutschland. Der frevelhafte Krieg hat eine solche Masse 
von Werten, von Handelswerten, vernichtet, hat die Schaffung an- 
derer Handelswerte in einem Maße verhindert, daß sie bezw. die 
Zahlungswerte, in die sie normalerweise hätten umgesetzt werden 
können, jetzt fehlen und daß an allen Orten über großen Geldmangel 
geklagt wird. Der Umstand, daß ganz Europa an dieser Krankheit 
leidet, begründet die Hoffnung, daß die Vernunft nach und nach zum 
Durchbruch kommen wird, daß die Vereinigten Staaten die Ver- 
pflichtungen der europäischen Mächte aus dem Kriege streichen 
werden unter der Bedingung, daß die am Kriege beteiligten europäi- 
schen Staaten das gleiche tun. Auch dann wird der allgemeine Geld- 
mangel Europa erst nach und nach zur Gesundung kommen lassen. 
Zu den Schäden, die der Krieg verursachte, kamen in Deutsch- 
land die Folgen der Inflation. Eine Inflation, zu deutsch eine” Auf- 
blähung der Währung, tritt ein, wenn der Zahlungswert losgelöst 
wird von seinem Nährboden, vom Handelswert, den er als Zwischen- 
tauschmittel vertreten soll; wenn er zum selbständigen „Wert‘ 
schlechthin gemacht und damit dem Gesetz von Angebot und Nach- 
frage unterworfen wird. Ein Staat vermehrt z. B. seinen Noten- 
umlauf auf das Doppelte desijenigen Betrages, der seinem Verkehr 
in Handelswerten entspricht, weil er notwendig Geld braucht und 
sich dasselbe auf dem Wege der Steuern nicht beschaffen kann oder 
will. Formell geht Alles in Ordnung zu. Der Staat behändigt seiner 
Notenbank „Schatzanweisungen‘“ in entsprechender Höhe, und die 
Bank läßt dagegen Noten drucken und übergibt sie der Finanzleitung 
des Staates. Das ist Inflation: Der Notenumlauf wird plötzlich auf 
das Doppelte gesteigert, während die Handelswerte auf ihrer Höhe 
geblieben, womöglich knapper geworden sind. Die Vermehrung der 
Zahlungswerte erzeugt vermehrtes Angebot derselben. Der Handel 
antwortet sehr bald mit Preiserhöhungen; er muß selber den Ersatz 
seiner Waren teurer einkaufen, d. h. mehr Noten dafür hinlegen. Wer 
den Handelswert Sache zu verkaufen hat, kann sich im Allgemeinen 
der veränderten Lage anpassen, ja aus ihr Nutzen ziehen. Wer den 
Handelswert Arbeit abzugeben hat, ist übler daran, weil die Arbeit- 
geber — sie sollten eigentlich Lohngeber genannt werden — aus 
freien Stücken sich zu einer Anpassung des Arbeitsentgelts an die 
D3RQ
	        

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Leistung Und Wert. Memminger, 1926.
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