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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

Full text: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

Bom Arbeiter und Konjumentenfhuß. 23 
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werden, wann die Gewerbeinhaber mit ihren Angehörigen und SGehHilfen 
mit der Arbeit beginnen, ob fie zur bedungenen Zeit oder etwa3 früher 
anfangen. Davon abgefehen: Durch die von den Sehilfen gebilligte 
Vorverlegung der Arbeit war das Nachtbackverbot und daZ Achtftunden- 
prinzip durchbrochen; allein wir leben im gemütlichen Öfterreih und 
da die Gehilfenorganijation, daZ Heißt der Papit die Zuftimmung ge: 
geben hatte, brauchten die Organe der Regierung nicht päpftliher zu 
jein. Daz Nachtbackverbot und der WchHtjtundentag waren ja im Prin- 
zipe unverfehHtt und fo brauchte fih niemand aufzuregen. 
Ale waren e8 zufrieden: die Klein- und die Großbäckereien, die 
Sehilfen. Die SGroßunternehmungen leiden trogdem fehr unter dem 
Ausfall der dritten Schicht; fie verlieren nicht bloß ein Drittel der einftigen 
Produktion, die nur teilweife durch teuere Invefjtitionen hHereingebracht 
werden Kann, jondern büßen au Jonft an Leiftungsfähigtkeit ein. Ihr 
Hauptvorteil war der ununterbrochene AWrbeitsprozeß mit feiner Höchit 
öfonomifchen Wärmewirtihaft; fie waren ausgefprochen Kontinuierliche 
Betriebe. DazZ ift feit 1919 nicht mehr der Fall. Die Unter- 
brechung der Tätigkeit muß naturgemäß den Nugen ihre majdhinellen 
Apparates wefentlidh verringern und die technijche Überlegenheit foldher 
Betriebe unter Umftänden ganz aufheben. Die Folge i{t nicht bloß ein 
Produktionsausfall, jondern auch eine Berteuerung der Kegie und jomit 
auch) der Produktion. Schon Karl Mary weift darauf hin, daß e$ 
nicht gleichgültig ift, ob e8 fihH um die Unterbrehung von Betrieben 
handle, deren Mechanismus glei dem menfchlidhen ohne Schaden abge- 
ftellt werden fönne oder um folche, bei denen dies nicht zutrifft. Bon 
diefem Standpunkte, der einer rationellen und verluftlojen Wirtjhaft 
Rechnung trägt, wird man den Yrotfabriken den Charakter unbedingt 
Fontinuierlidher Betriebe nicht abfprechen können, zumal auch) andere, 
wie Marmelade-, Teigwarenfabrifen, Mühlen 2C0., al folche gelten und 
e$ Nachtbetriebe gibt, deren GejundhHeitsgefahren entfchieden größer find 
(Beitungsdruckereien, Hlüttenwerke, Berkehrsunternehmungen) als die der 
Brotfabrifen. Daß dieje von dem Nachtbackverbot fdwerer getroffen 
werden als die Hausbäckereien, wird auch von legteren zugegeben. Die 
Handwerfsmeifter wollen denn auch von einer Wufgebung des Nacht- 
bacfverbotes nichts wiffen, felbjt wenn fie ihnen geftattet wird; denn 
heute find fie durch die ftrifte Einhaltung des Verbote8 feitenz der 
Brotfabrifen begünftigt und deshalb treten die Kleinmeifter, die fonft 
fozialpolitijh ganz ander8 gerichtet find, für das Verbot ein. Die 
Wahrheit ijt eben, daß das Nachtbackverbot mehr als Konkurrenzmittel
	        

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Der Brotwucher. Perles, 1925.
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