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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buchhaltung der Leistungspersonen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der deutsche Zollverein
  • Title page
  • I. Erste Versuche zu einer Zollgemeinschaft. Die Darmstädter Verhandlungen 1820 - 1823
  • II. Der bayrisch-württemberische Zollverein
  • III. Die preußische Zollgesetzgebung und die ersten Anschlüsse daran
  • IV. Der Anschluß Hessens. Der mitteldeutsche Verein. Anschluß des württembergisch-bayrischen Zollvereins. Der große Zollverein
  • V. Die nächsten Anschlüsse. Erste Erneuerung des Zollvereins. Anschluß Braunschweigs und Luxemburgs. Auswärtige Verträge
  • VI. Die Krisen des Zollvereins. Seine Neugestaltung 1867. Übergang in das Deutsche Reich
  • Contents

Full text

12 
Stimmenverhältnis, über die Verteilung der Zollüberschüsse andere 
Differenzpunkte, so daß Nebenius eine Zeitlang im Sinne hatte, 
ohne Württemberg und Bayern mit den übrigen Staaten weiter zu 
verhandeln. Und als die Versammlung endlich so weit war, an 
ihre Regierungen einen abschließenden Bericht erstatten zu können, 
ließ die großherzoglich hessische Regierung am 3. ~üili 1823 er 
klären, daß sie Angesichts der Langsamkeit und Resultatlosigkeit 
der bisherigen Verhandlungen nicht mehr gedenke, daran teil 
zunehmen. Damit war freilich nur ausgesprochen worden, was 
von allen Beteiligten schon längst empfunden worden war. Alle 
hatten es gemerkt, daß der gute ehrliche Wille, einen Abschluß 
herbeizuführen, immer mehr geschwunden war. 
Neben den prinzipiellen Gegensätzen zwischen Baden und 
Bayern bestand übrigens noch ein politischer sehr einschneidender 
Art. Zwar hatte Bayern infolge des Druckes der übrigen Wächte 
ebenso wie Württemberg die Anerkennung des Nachfolgerechtes 
der Hochheimer Linie in Baden nicht länger als bis 1819 versagen 
können, Bayern meinte aber doch seine damit in Verbindung 
stehenden Ersatzansprüche für den weiland pfälzischen Anteil an der 
Grafschaft Sponheim aufrecht erhalten zu dürfen, und hatte für 
die armselige Landschaft auf dem Hunsrück die blühenden Gefilde 
von Heidelberg und Mannheim im Auge behalten. Das war es, 
was vor allem das Mißtrauen und die Abneigung der badischen 
Regierung und ihres Vertreters gegen Bayern und gegen ein Vor 
wiegen dieses Staates in einer süddeutschen Zollvereinigung wach hielt. 
Somit ging die Darmstädter Konferenz nach fast dreijähriger 
Tätigkeit völlig fruchtlos auseinander, je nach der Stimmung des 
deutschen Publikums ein Gegenstand des Spottes oder der Ent 
rüstung. Man ersieht aber deutlich, wie außer dem gegenseitigen 
Mißtrauen selbstsüchtige Interessen, Unkenntnis der wirtschaftlichen 
Gesetze und Bedingungen, sogar auch persönliche Rancune das Zustande 
kommen eines Resultates hinderten. Vor allem aber: es fehlte an 
einer Macht, die den andern einerseits imponierte und doch auch 
offensichtlich des unbedingten Vertrauens der anderen würdig war.
	        

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La Situazione Economica dell’Albania. Marzi], 1929.
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