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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

V. Überstaatliche Bindungen des Jchs 
Heimische, das uns Volksmäßige, das in unsern Tiefen Ursprüngliche 
stark gehalten werden, sonst kommt heraus, was in Japan heraus- 
kommt, wenn man nicht bloß all das Europäische in die Zivilisation 
herüberholt, sondern auch die Kultur, die Kunst europäisieren will. 
Wie kann der Eine fremden Stammes und fremder Geschichte für 
die hundert Anderen zum Pfleger ihrer Eigenwerte berufen sein?" 
Sowohl auf Grund des Stoffes, den damals der Kunstwart zu- 
tage gefördert hat, wie auf Grund der Erfahrungen, die jedes Ich 
täglich zu machen in der Lage ist, ergibt sich zunächst die eine 
grundlegende Tatsache: die Stellung zur Judenfrage ist nicht ein- 
heitlich, weder auf deutscher Seite – es wäre das größte Wunder 
der Geschichte, wenn sie es hier wärel ~ noch auf jüdischer Seite. 
Auf deutscher Seite durchläuft die Stellungnahme von ausge- 
sprochener Vorliebe über gedankenlose Gleichgültigkeit bis zum 
schroff ablehnenden Rassenhaß alle Abstufungen. Wesentlicher als 
die Abstufungen und die Liebenswürdigkeiten, womit sie einander 
nach biederer deutscher Vätersitte zu bedenken pflegen, ist aber der 
nicht wegzuleugnende Begleitumstand: daß in den reichlich hundert 
Jahren, seit die Juden nicht nur neben der deutschen Volksgemein- 
schaft, sondern in und mit der deutschen Volksgemeinschaft leben, 
niemals ein ernsthafter Versuch gemacht worden ist oder auch nur 
vorübergehend Aussicht auf Erfolg gehabt hätte, den jüdischen 
Staatsbürgern die grundsätzliche Gleichberechtigung mit den deut- 
schen wieder zu entziehen. Wohl hat es nicht an Parteien oder 
Richtungen gefehlt, und fehlt es auch heute nicht, die diese Ent- 
ziehung fordern, aber eine wirkliche Gefahr für die grundsätzliche 
Gleichberechtigung der jüdischen Staatsbürger sind sie bisher noch 
in keinem Augenblick gewesen. Das sollte, bei Erörterung der 
Frage, auch von jüdischer Seite nicht übersehen oder geflissentlich 
in den Hintergrund geschoben werden. 
Die Stellungnahme der Gegenseite läßt + unbeschadet des Um- 
standes, daß das Bestehen einer Judenfrage von den meisten Juden 
aus taktischen Gründen bestritten wird drei Schichten erkennen. 
Es gibt Juden, die in jeder Beziehung Juden bleiben und nicht 
deutsch werden wollen. Es gibt Juden, die den Rassenunterschied 
zwischen Juden und Deutschen dadurch überwinden wollen, daß sie 
( 3
	        

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Werke Und Schriften Bis Anfang 1844. Marx-Engels-Archiv, 1930.
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