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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ich als Massenteichen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

IV. Das Jch als Masssenteilchen ) 
Anziehung auf andere Massen ausgeübt wird. Seit Newton nennt 
man das, was die Massen zueinander „zieht“, die Schwerkraft; 
das heißt, wenn der Deutsche seine Bildung fühlt, spricht er lieber 
von „Gravitation“. Was die Teile ein und derselben Masse zu- 
sammenhält, und was neben der „Schwere‘““ der Gesamtmasse 
neben ihrer Neigung, der Erde so nahe wie möglich zu kommen ~ 
besteht, das nennt man —~ nun eben, die zusammenhaltende, die 
Kohäsionskraft. 
Eine weitere Überlegung sagt nun aber, daß es in der Körperwelt 
unmöglich nur Kräfte der Anziehung geben könne. Denn sonst 
müßten alle Massen längst aufeinander zugestürzt sein und sich zu 
einer einzigen formlosen Riesenmasse zusammengeballt haben. In 
dem Widerstand, den die Fasern des Holzes dem eindringenden Keil 
entgegensetzen, offenbart sich eine Kraft der Abstoßung. Was sich 
zueinander hingezogen fühlt und sich nicht trennen lassen will, sucht 
das Trennende gemeinsam wegzudrücken. Und wer seinen Willen 
durchsetzt, der trennende Keil oder das zähe Holz, ist von vornherein 
nicht immer ausgemacht. 
Auch die Bewegung der Erde um die Sonne glaubt die Wissen- 
schaft nur erklären zu können, indem sie zwei Kräfte als wirksam 
annimmt, eine Kraft der Anziehung und eine Kraft der Abstoßung. 
Die Wissenschaft tut so, „als ob‘“ in der Sonne die ,,Zentripetal- 
kraft’ säße, die die Erde nahe und immer näher heranholen möchte 
ans liebeglühende Herz des ,,Zentralkörpers‘’; und sie tut weiter so, 
„als ob‘ in der eigenwillig-sprööden Erde eine ,,Zentrifugalkraft“" 
wirksam wäre, die sie hinaustreiben möchte, von der Sonne weg, 
immer weiter weg, in den unendlichen Raum. Und sie tut drittens 
so, „als ob‘“ durch das Zusammenwirken dieser beiden Kräfte eine 
Ellipse zustande käme, in der die Erde sich sittig und zuverlässig um 
die Allmutter Sonne bewegen soll. Während durch die Bewegung 
der Erde um die Sonne, oder vielmehr das Schwingen von Erde 
und Sonne, nebst dem ganzen System der übrigen Planeten mit 
ihren Monden und den Kometen und Sternschnuppen um einen 
gemeinsamen „Schwerpunkt‘’, doch niemals ein so einfach-vernünf- 
tiges Gebilde wie eine Ellipse zustande kommen kann, da ja die 
Sonne samt ihrem ganzen System auch als in Bewegung um 
irgendeinen kosmischen Mittelpunkt angenommen werden muß. 
Harms3, Das Ich und der Staat 
4.1
	        

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Das Ich Und Der Staat. Verlag Quelle & Meyer, 1926.
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