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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ich als Massenteichen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

IV. Das Jch als Massenteilchen "% 
lebenswichtigen Organe, durch die das Massenteilchen Ich in Ver- 
kehr mit dem Staat, als mit der organisierten Gesamtmasse des 
Volkes tritt; während der Staat, von seiner Seite her, besondere 
Organe für den Verkehr mit dem Massenteilchen Ich ausgebildet 
hat in seiner Beamtenschaft. 
1. Die Zeitung als Denkorgan einer Masse 
Die Zeitung war nicht immer, was sie heut ist. Jeder lebendige 
Organismus nimmt sich eben die Organe, deren er zur Weiter- 
entwicklung seiner selbst bedarf, wo er sie am nächsten haben kann. 
So soll ja auch, wie uns von der Wissenschaft glaubwürdig versichert 
wird, der menschliche Fuß, in der Menschheit vergnüglicheren 
Jugendtagen, einmal zum Greifen eingerichtet gewesen sein; erst 
nachdem das Gehen für den homo sapiens ein dringlicheres Be- 
dürfnis geworden war, als das Herumklettern auf Bäumen, hat 
sich die Hinterhand dem Bedürfnis angepaßt. 
Die Zeitung diente, in ihren bescheidenen Anfängen, dem privaten 
Wirtschaftsinteresse großer Handelshäuser, über das, was in der 
Welt vorging, so rasch wie möglich unterrichtet zu werden. Dies 
Bedürfnis, „das Neuste“’ nicht zu spät zu erfahren, verallgemeinerte 
sich un: so mehr, je mehr die Menschheit in den Städten zusammen- 
rückte. Durch die Buchdruckerkunst war das Gedankengut, sei es 
Nachricht, sei es Urteil, in einem Maße verkehrsfähig geworden, 
daß bald jedes bürgerlich reife Ich seinen Anteil daran verlangen 
durfte. Diesem Bedürfnis nach Anteil an der Gesamtsumme ver- 
fügbarer Neuigkeiten und verfügbaren Klatsches konnte erst die 
gedruckte Zeitung einigermaßen genügen. Zugleich kamen die ge- 
druckten Zeitungen dem Bedürfnis Einzelner entgegen, die der 
Allgemeinheit etwas mitzuteilen oder anzubieten hatten; die Anzeige 
drang, anfangs im allerbescheidensten Ausmaß, in die Zeitung ein. 
Erst seit 1848 etwa dient die Zeitung der planmäßigen Verbreitung 
politischen Gedankenguts. Das Massenorgan, das sie heut ist, 
konnte die Zeitung erst werden, als die Industrie sich ihrer Her- 
stellung bemächtigt hatte, also etwa seit 1878. Erst seitdem war 
die Zeitung imstande, massenbildend zu wirken, erst seitdem erliegt 
sie selbst der umbildenden Rückwirkung durch die Masse, für die sie 
da ist. 
IF;
	        

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Das Ich Und Der Staat. Verlag Quelle & Meyer, 1926.
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