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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ich als Massenteichen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

IV. Das Jch als Massenteilchen t ' 
in ganz anderer Weise geltend machen, als das große Publikum 
sich die Sache in der Regel vorstellt. Es ist wirklich nicht so, daß 
jemand, der der Zeitung eine große Anzeige bringt, nun mit der 
Faust auf den Tisch schlagen und verlangen könnte, daß dazu noch 
das und das ihm selbst, dem Auftraggeber, Wohlgefällige geschrieben 
iverde. Oder daß jemand, durch die plumpe Drohung, seine An- 
zeigenaufträge in Zukunft anderweitig vergeben zu wollen, einen 
Wechsel in der Haltung der Zeitung bewirken könnte. Vernünftig 
geleitete Zeitungen pflegen Versuchen gegenüber, sie zu boykottieren, 
selbst wenn sie in „organisierter“ Form auftreten, stets den längeren 
Atem zu haben. 
Ebensowenig aber wird gerade die vernünftig geleitete Zeitung 
sich den Rücksichten verschließen können, die das Bedürfnis erzeugt, 
sich ihren Kreis von Auftraggebern zu erhalten und ihn tunlichst zu 
erweitern. Das schafft Abhängigkeiten, die man gar nicht zu leugnen 
braucht, weil sie so selbstverständlich sind, wie die Abhängigkeit jedes 
geschäftlichen Unternehmens von den Lebensbedingungen, unter denen 
es arbeitet, und weil sie nicht beseitigt werden können, ohne die 
Jeitung in andere Abhängigkeiten zu bringen, die mit den Pflichten 
gegen ihre Leserschaft weit weniger zu vereinigen wären. Das Maß 
von Unabhängigkeit, das die deutsche Zeitung hat ~ und dessen sie 
sich leider nicht immer im wünschenswerten Umfang bewußt ist ~ 
beruht auf den Einnahmen aus dem freien Anzeigengeschäft. Das 
darf nicht übersehen, wer an der Ausdehnung mancher ,„Anzeigen- 
Plantagen‘“ Ärgernis nimmt — wobei auf der andern Seite ruhig 
zuzugeben ist, daß von den Einnahmen aus solchen „Plantagen‘“ nur 
in sehr seltenen Fällen restlos der Gebrauch gemacht wird, der im 
Interesse der Zeitung am wünschenswertesten wäre. 
Aber es darf dabei auch nicht außer acht gelassen werden, wie 
wenig das zeitunglesende Ich in Deutschland geneigt ist, für seine 
Zeitung einen Preis aufzuwenden, der ihrer Unentbehrlichkeit für 
das Ich auch nur einigermaßen entspricht. Eine der wenigen guten 
Nachwirkungen der Inflation ist es, hier Wandel geschaffen und 
das Publikum an halbwegs angemessene Bezugspreise für die 
Zeitung gewöhnt zu haben. Ob der Wandel von Dauer ist, bleibt 
abzuwarten und wird sehr wesentlich mitbestimmt werden davon, 
I
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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