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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ich als Massenteichen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

] IV. Das Jch als Massenteilchen 
zum Ausland ein größeres Maß von Vertrauen bekunden, als sie 
Angehörigen des eigenen Volkstum entgegenbringen, so lange kann 
das deutsche Volk nicht als gesund gelten, so lange ist die Gefahr 
einer Zerstörung der Reichseinheit von innen heraus nicht über- 
wunden. 
Wer seine Hoffnung darauf setzt, den innerpolitischen Gegner mit 
Hilfe des Auslandes zu überwinden, begeht die schwerste Sünde 
wider die Natur, die im Staatsleben der Völker denkbar ist. Daß 
ihm die Empfindung für diese Sünde wider die Natur des Staates 
in Fleisch und Blut übergegangen ist, so daß er sich ihrer kaum 
mehr bewußt zu werden braucht, das hat dem Engländer seine 
Überlegenheit über alle andern Staatsvölker gegeben. Ob wir 
Deutsche es jemals so weit bringen werden – ? 
Abschaffen also lassen sich die Parteien nicht. Vorübergehend 
konnte, in der politischen Kinderstube Deutschland, eine Partei frei- 
lich auch einen starken Erfolg erringen mit dem Programm der Ab- 
schaffung des Parteiwesens ~ oder Parteiunwesens, wenn man 
lieber will. Aber noch im selben Jahre brachte eine wiederholte Auf- 
lösung des Reichstags dieser „antiparlamentarischen““ Partei schwere 
Rückschläge und Erschütterungen, ein Beweis dafür, daß es mit der 
bloßen Verneinung dessen, was viele zeitweise als. Ärgernis emp- 
finden, nicht getan ist. In einem Zeitabschnitt, der die Aufgabe hat, 
sich aus einer Staatsform in die andere einzuleben, gibt es in jedem 
Lager eine Menge von Leuten, die an politischer Verärgerung leiden. 
Die einen ärgern sich über das Neue, die andern ärgern sich darüber, 
daß das Neue sich nicht mühelos durchsetzt und, wenn es sich durch- 
gesetzt hat, die goldenen Zeiten nicht heraufführt, die sie sich davon 
glaubten versprechen zu dürfen. Für gerissene Parteitaktiker ist es 
nicht schwer, aus diesen Empfindungen eines weitverbreiteten Miß- 
behagens den Wind zurechtzubrauen, der die Segel des Parteischiffes 
lustig schwellt, bis es in den Hafen der Regierungsfähigkeit ein- 
gelaufen ist. Dann freilich, wenn es gilt, sich von draufgängerischer 
Opposition zu verantwortlicher Mitarbeit umzustellen, erlebt auch 
die erfolgreichste Partei wieder kummervolle Tage, über denen sich 
Wolken neuen Mißbehagens ansammeln. 
7 &
	        

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Das Ich Und Der Staat. Verlag Quelle & Meyer, 1926.
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