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Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

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Bibliographic data

fullscreen: Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

Monograph

Identifikator:
168999925X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101130
Document type:
Monograph
Author:
Renner, Karl http://d-nb.info/gnd/118599739
Title:
Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1926
Scope:
32 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Vergangenheit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
  • Title page
  • 1. Vergangenheit
  • 2. Übergang
  • 3. Gegenwart
  • 4. Zukunft

Full text

b) Öffentliche Dienste ~ liberale Berufe. 
Der Fürstendienst. 
Sie zerfällt in zwei Hauptarten, einmal in die öffentlichen 
Dienste und dann in die liberalen Berufe. Die öffentlichen 
Dienste sind Richteramt, Lehramt, Verwaltungsamt. In allen 
dreiBerufen ist derStudierte, der geistige Arbeiter, ein Gehilfe des 
Fürsten, ein Fürstendiener. Die liberalen Berufe, bei denen der 
intellektuelle Beruf zugleich bürgerlicher Erwerb ist (der Be- 
ruf des Advokaten, des Arztes), haben eine halb und halb 
zunftmäßige Verfassung. Die charakteristischen Eigenschaften 
dieser Berufe werden wir noch kennen lernen. Die Bürger- 
kinder, die Kinder des niederen Adels, die auf diese Weise ent- 
weder in den öffentlichen Dienst treten oder liberale Berufe 
ausfüllen, sind vorbestimmt, in die oberste Schicht der herr- 
schenden Klassen überzugehen. Die Fürstendiener, die Bureau- 
kraten, Beamten, Richter, sie leben von ihrem Gehalte, aber 
das, was ihre Stellung am meisten hervorhebt, ist nicht der 
Gehalt, sondern das Ausmaß von Privilegien und Ehren, das 
ihnen zugedacht ist. Ein namhafter Teil von ihnen geht im 
Wege des Briefadels allmählich in die Aristokratie über. Der 
Weg ist offen, und manche von unseren Fürstenhäusern gehen 
nicht auf den alten grundbesitzenden Lehnsadel zurück, sondern 
auf Fürstendienst und zählen zum Briefadel. Die liberalen Be- 
rufe, Ärzte, Advokaten, Notare, führen das Leben eines erwer- 
benden Stadtbürgers. Sie gelangen zu beträchtlichem Ver- 
mögen und rücken in den Kreis der städtischen Patrizierfamilien 
auf. Die geistigen Arbeiter ~ wenn man aus unserer Zeit 
diesen Begriff auf die vergangene Zeit übertragen darf — 
gehen allzumeist in die herrschende Klasse und zwar in die oberste 
und entscheidende Schicht der herrschenden Klasse über, fühlen 
sich mit ihr identisch und würden es als Kuriosum bezeichnet 
haben, wenn man sie als geistige Arbeiter angesprochen hätte. 
Diese Schicht, wie gering an Zahl sie im Körper des Volkes 
war, hat dennoch eine außerordentliche Bedeutung gehabt, eine 
außerordentliche Rolle gespielt. Mit Hilfe dieser geistigen Arbeiter 
hat das absolute Fürstentum zuerst den modernen Staat 
aufgebaut, insbesondere mit der Beamtenschaft, und es ist diese 
Schicht, welche in fast allen Ländern den Absolutismus gestützt 
hat, wie der Absolutismus sie gestützt und benützt hat. Der
	        

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Religion, Colonising & Trade. Soc. for Promoting Christian Knowledge, 1930.
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