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Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

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Bibliographic data

fullscreen: Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

Monograph

Identifikator:
168999925X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101130
Document type:
Monograph
Author:
Renner, Karl http://d-nb.info/gnd/118599739
Title:
Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1926
Scope:
32 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Vergangenheit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
  • Title page
  • 1. Vergangenheit
  • 2. Übergang
  • 3. Gegenwart
  • 4. Zukunft

Full text

Habitus der geistigen Arbeiter dieser Zeit ist der, den Goethe aus- 
drückt in den Worten: „Einem edlen Herrn zu dienen““, das ist 
eine Aufgabe, die des Lebens wert war. Einem edlen Herrn 
zu dienen — der Gedanke des Fürsstendienstes, die Ideologie 
einerseits der persönlichen Treue und Hingebung an den Herrn, 
und auf der andern Seite die Ideologie, daß dieser Dienst zu- 
gleich Standesehre und Standesvorzug bedeutet: Treue und 
Ehre sind die Grundideen der Organisation der geistigen Arbeit 
auf dieser Entwicklungsstufe. Das gilt allerdings in erster 
Linie von den beamteten geistigen Arbeitern jener Zeit. 
In dem Maße, wie das Stadtbürgertum in der Entwicklung 
fortschreitet, wie insbesondere durch die Enzyklopädisten das 
bürgerliche Denken im Gegensatz zum feudalen Denken zum 
Siege geführt wurde, in dem Maße bemächtigte sich auch die 
geistige Arbeiterschaft im ganzen, als Stand betrachtet, der 
neuen Ideenwelt. Wir sehen, daß die zweite Grundform des 
modernen Staates — die republikanische neben der absolutisti- 
schen — wieder in führender Weise von einer Schicht der gei- 
stigen Arbeiter ausgedrückt wird; im bürgerlich-republikanischen 
Staat — 1789 in der französischen Revolution und 1848 bei 
uns — wird diese Schicht von selbst zur Führerin der Entwick- 
lung. Wie sie seinerzeit den Absolutismus getragen hat, so 
trägt sie jetzt die republikanische bzw. die bürgerlich-demo- 
kratische politische Geistesrichtung. 
c) Der Staatsdienst. Die bürgerliche Freiheit. 
Wir treten damit in die frühkapitalistiscche Epoche ein und 
sehen, daß die Studenten die Revolution mit auf der Straße 
einleiten, welche hinterher die Studierten am grünen Tisch voll- 
ziehen. Auch in dieser Zeit sind die geistigen Arbeiter noch Ab- 
kömmlinge in erster Linie des städtischen Bürgertums, zum Teil 
auch schon Bauernsöhne — ich muß es mir versagen, alles ein- 
zeln durch geschichtliche Beispiele zu belegen , Arbeitersöhne 
kommen nicht in Betracht, weil es ein Proletariat in so großem 
Maßstabe noch kaum gibt. Daneben sind es schon in großem 
Maße Abkömmlinge der eigenen Standesgruppe, Kinder von 
Studierten, die studieren. Der Studierte führt seine Kinder 
dem Studium zu, die Gruppe ergänzt sich aus sich selbst, was 
ein wesentliches Merkmal ihrer künftigen Entwicklung zur 
besonderen Klasse ist. Bis zum Jahre 1848, in der ganzen
	        

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Der Geistige Arbeiter in Der Gegenwärtigen Gesellschaft Und Geschichtsepoche. J. H. W. Dietz Nachfolger, 1926.
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