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Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie

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Bibliographic data

fullscreen: Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie

Monograph

Identifikator:
168999925X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101130
Document type:
Monograph
Author:
Renner, Karl http://d-nb.info/gnd/118599739
Title:
Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1926
Scope:
32 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
    Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

31 
Rodbertus im Gegensatz zn Smith und Mill keinen wertschaffenden 
Einfluß zugestehen. Aber während Rodbertus beachtenswerte Gründe 
für seine Behauptung anführt, begnügt sich Sismondi mit vier kurzen 
nichtssagenden Zeilen 1 ), in denen er die Bedeutung der Natur not 
gedrungen anerkannt; aber unsere Erwartung, er werde nun auch be 
weisen, daß all das, was die Natur uns gibt, keine Werte im wirt 
schaftlichen Sinne seien, wird sehr getäuscht. Da er stichhaltige 
Beweise nicht anführen kann, sucht er die Bedenken, die einem jeden 
Leser aufsteigen müssen, dadurch zu beseitigen, daß er schnell seine 
Behauptungen zum zweiten Male in noch ausführlicherer Weise aus 
einandersetzt, ein Verfahren, das uns sehr an jenen Oberlehrer er 
innert, der sich vergeblich bemüht, seinen Schülern einen mathe 
matischen Lehrsatz zu beweisen und seine erfolglosen Versuche 
schließlich mit den Worten abbricht: wer das nicht versteht, dem ist 
eben nicht zu helfen. Wir wollen es uns daher schenken, hier näher 
auf Sismondi einzugehen, da uns späterhin Rodbertus, der auch die 
Produktivität von Natur und Kapital leugnet, bessere Gelegenheit 
geben wird, unsere Einwendungen darzulegen. 
Ebenfalls nicht haltbar ist dann natürlich die dritte Version * 2 ), 
daß beim Tauschverkehr ein jeder den Preis der austauschenden 
Güter nach ihrer Nützlichkeit, nach der Summe der aufgewandten 
Arbeit und der Menge der dazu erforderlich gewesenen Zeit einschätze. 
Denn sie leidet an denselben Mängeln wie die eben widerlegte, wenn 
auch zu ihrem Vorteil angeführt werden kann, daß auf die Auf 
bewahrungsmöglichkeit kein Wert gelegt ist. 
Kritik. 
Wohl haben unsere Ausführungen gezeigt, daß Sismondis Theorien, 
als System genommen, nicht bestehen können, doch dürfen wir darum 
nicht verkennen, daß er auf manches Wichtige, das seinen Vorgängern 
entgangen war, hingewiesen hat, ganz abgesehen natürlich davon, daß 
seine Produktionslehre ja nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus seinen 
gesamten Schriften ist, die auf die Nationalökonomie im höchsten 
Grade anregend eingewirkt haben. Für uns ist neben allem Negativen 
am wichtigsten der positive Fortschritt, daß, so wie Mill als erster die 
Seltenheit, er als erster die Dringlichkeit des Bedürfnisses als hervor- 
*) Sismondi, a. a. 0., I, 64. 
2 ) Ders., a. a. 0., I., 69.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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