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Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

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Bibliographic data

fullscreen: Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

Monograph

Identifikator:
168999925X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101130
Document type:
Monograph
Author:
Renner, Karl http://d-nb.info/gnd/118599739
Title:
Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1926
Scope:
32 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
  • Title page
  • 1. Vergangenheit
  • 2. Übergang
  • 3. Gegenwart
  • 4. Zukunft

Full text

CA 
geistigen Arbeitern gesprochen habe; es war nur des historischen 
Zusammenhanges wegen. Sie waren nicht Arbeiter im mo- : 
dernen Sinne, diese Intellektuellen aber sind im Verlauf der %) 
Jahrhunderte geistige Arbeiter und Lohnarbeiter geworden, die Ü 
gezwungen sind, auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen. 
Nun sehen wir, daß die alten Ideologien von Standesehre 
und von Dienssttreue für diese Kategorien Menschen gar keinen 
Sinn mehr haben außer einem falschen. Der Chef, der seine ; 
Industrieangestellten mit Ehre zahlen wollte, würde sich lä- 
cherlich machen. Sie würden ihm sagen: Wir können davon 
nicht leben, erst zahlen Sie uns das Gehalt, das wir brauchen, 
um leben zu können. Treue! Das Wort Treue und Untreue 
ist in den Angestelltengesetzen durch die Einrichtung der Kündi- 
gungsfristen ersetzt worden, ist also gesetzlich oder durch Ver- 
trag geregelt. Dienst! Man arbeitet nicht, um dem Chef einen 
Dienst zu tun, man arbeitet für sich selbst, um zu leben, man 
arbeitet für die Gesellschaft. Zwischen seinem eigenen Wohl 
und der Gesellschaft steht der Chef. Jeder will gern der All- 
gemeinheit und muß natürlich sich selbst dienen. Einer Person 
zu dienen, das ist der Vorzug der Hunde, wenn ich das Wort 
von Fichte aufnehmen kann. Der Gesellschaft zu dienen ist ein 
erhabener Beruf, aber darauf kommt es ja heute noch garnicht 
an. Der Dienst für die Gesellschaft wird nicht bezahlt. Wenn 
der geistige Arbeiter das Größte schafft ~ er erhält nicht mehr 
bezahlt, als sein Vertrag vorsieht. Die Leistung des geistigen 
Arbeiters für die Gesellschaft fällt nicht ihr, sondern dem Un- 
ternehmer zu und nicht einmal das ist ausgemacht, daß dieser 
sie in seinen Profit ummünzen kann. Aber es ist wahrscheinlich: 
Der Unternehmer kann auf Kosten der Allgemeinheit hohe Ge- 
winne machen, der geistige Arbeiter hat der Allgemeinheit einen 
Br Lcitnttz tar Arbeüsleifturte wire ecehle Rite rise 
wir nicht vom Dienst, reden wir von der Arbeit! Alle die wirt- 
schaftlichen Kategorien desselben Menschenkreises sind gleichsam Ê 
auf den Kopf gestellt. 
d) Die Brücken zum Besitz eingebrochen. Konsumenten- 
interesse und Genossenschaften. 
Die Menschen ändern ihre Ideologie, aber das ist noch drasti- ö 
scher in anderer Beziehung! Im Wege des abgeleiteten Besitz- 
4.4
	        

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Der Geistige Arbeiter in Der Gegenwärtigen Gesellschaft Und Geschichtsepoche. J. H. W. Dietz Nachfolger, 1926.
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